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„Lion reist“: Eine Spendendose macht sich auf den Weg

Löwenmut will mit einer neuen Marketingaktion auf die Lebensumstände von schwerstkranken und behinderten Kindern in Afrika aufmerksam machen.

Kristina Kohlhöfer, Referentin des geschäftsführenden Vorsitzenden der IFB und Ideengeberin von „Lion reist“, rechts Michael Boddenberg, Hessischer Minister für Bundesangelegenheiten (Foto: IFB)

Kristina Kohlhöfer, Referentin des geschäftsführenden Vorsitzenden der IFB und Ideengeberin von „Lion reist“, rechts Michael Boddenberg, Hessischer Minister für Bundesangelegenheiten (Foto: IFB)

Löwenmut setzt sich dafür ein, die Lebensbedingungen von Kindern mit Behinderung in Afrika zu verbessern. Mit einer Marketingaktion möchte die zum Wiesbadener Verein IFB Inklusion durch Förderung und Betreuung e.V. gehörende Initiative nun eine breite Öffentlichkeit für die Lebensumstände aufmerksam machen, sensibilisieren und zum Mithelfen motivieren.

Unter dem Titel „Lion reist“ schickt Löwenmut Spendendosen durch Deutschland. Erster Empfänger einer Dose war vor einigen Tagen Michael Boddenberg, Hessischer Minister für Bundesangelegenheiten.

Boddenberg machte den Anfang

Mit einer Privatspende von 50 Euro hat Boddenberg die Spendendose weitergegeben an Thorsten Schulte, Leiter des Referats Hessentag Marketing, Ehrenpreise und Werbemittel der Hessischen Staatskanzlei. Wohin das Maskottchen Lion anschließend reist, können Interessierte auf Facebook verfolgen.

„Etwa 12.000 Euro benötigt Löwenmut pro Monat zur Betreuung und Förderung der Kinder“, sagt Wolfgang Groh, Vorstandsvorsitzender der IFB. Das sei zwar nur ein Bruchteil dessen, was eine vergleichbare Einrichtung in Deutschland benötige, dennoch „muss man das Geld erst einmal zusammenbekommen“.

„Keine Infrastruktur wie in Deutschland“

In dem im September 2011 eröffneten Kinderhospiz „Löwenmut“ in Klipriver, etwa 25 Kilometer von der Metropole Johannesburg entfernt, leben 21 Jungen und Mädchen, die schwerstkrank sind: „Gerade hier in den Townships benötigen Kinder und ihre Familien Hilfe“, so die Initiative.

„In Südafrika haben Sie keine Infrastruktur wie beispielsweise bei uns in Deutschland. Wer dort kein Auto hat, kommt aus seinem Township nur schwer heraus“, so Groh. „Wir müssen die Menschen vor Ort in ihren Lebensräumen besuchen, beraten und fördern.“ Gerade dies sei aber mit einem hohen personellen und finanziellen Aufwand verbunden. „Jeder Cent hilft, zu gering kann eine Spende gar nicht sein!“

Wer ohne „Lion Reist“ und Spendendose helfen möchte, kann auch direkt spenden:

Bank für Sozialwirtschaft
BLZ: 550 205 00, Kto.-Nr. 4000
Stichwort: „Löwenmut“

(PM)

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