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Logopäden können das Wort Reichtum nicht richtig aussprechen

Sie verlangen eine bessere Bezahlung und Hochschulausbildung.

Logopädische Sitzung (Foto: IB-Hochschule)

Logopädische Sitzung (Foto: IB-Hochschule)

Die Logopäden in Deutschland verlangen eine bessere und bundesweit einheitliche Bezahlung der rund 15.000 Fachleute für die Behandlung von Sprach- und Sprechstörungen.

Dazu gehöre die Anhebung der noch immer etwa 20 Prozent niedrigeren Vergütung in Ostdeutschland auf Westniveau, sagte die Vizepräsidentin des Bundesverbandes für Logopädie, Cornelia Deckenbach, in Erfurt bei einer zweitägigen Verbandstagung (30./31. Mai).

Hochschulausbildung gefordert

Durch Vorgaben der Politik sei die Grundvergütung seit Jahren gedeckelt und liege im Durchschnitt bei 30 Euro brutto pro Stunde. Damit müssten die in der Regel als Freiberufler arbeitenden Logopäden eine Vielzahl von Kosten decken.

Der Verband forderte zudem eine Hochschulausbildung für Logopäden. Viele andere Länder hätten das längst.

(dpa/th)

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