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Magandang araw, mangyaring punasan ang aking puwit!

Deutschland und Philippinen haben ein Abkommen zur Anwerbung von philippinischen Pflegefachkräften unterzeichnet.

Manila, die Hauptstadt von Philippinen

Manila, die Hauptstadt von Philippinen (Foto: Mike Gonzalez)

Unsere Überschrift heißt angeblich: „Guten Tag, bitte wischen Sie mir den Arsch ab!“ Man könnte auch fortfahren: „Maraming mga Aleman ay masyadong fine na maging.“ (Viele Deutsche sind sich zu fein dafür.) Ob das korrektes Tagalog ist, wissen wir ehrlicherweise nicht. Wir haben dafür den automatisierten Google Übersetzer bemüht, weil wir noch keinen Muttersprachler von den südostasiatischen Inseln in der Nähe haben.

Aber das kann sich bald ändern. Deutschland und Philippinen haben gestern ein Abkommen zur Anwerbung von philippinischen Pflegefachkräften unterzeichnet. Am 19. März 2013 wurde das Schriftstück von deutschen Vertretern der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) der Bundesagentur für Arbeit und ihren Verhandlungspartnern in Manila abgesegnet, die mitgereiste Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen war ebenfalls anwesend.

Darauf kann sich Deutschland freuen

Während sich früher Männer ihre philippinischen Frauen aus dem Sexkatalog aufs heimische Sofa bestellten, gibt es nun einen genauso traurigen Anlass. In Deutschland herrscht ein deutlicher Pflegefachkräftemangel. Dagegen gibt es auf den Philippinen ein erhebliches Überangebot an sehr gut ausgebildeten Pflegefachkräften, kommentiert der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste (bpa). Er mahnt Respekt vor der dortigen Ausbildung an, die auf der ganzen Welt traditionell ein hohes Ansehen genieße und sich bewährt habe.

Auch schon in China und Portugal gesucht

Wie ROLLINGPLANET berichtete, wurde in den vergangenen Monaten bereits weltweit händeringend in Ländern wie China und Portugal nach Fachkräften gesucht, weil es hierzulande nicht genügend Menschen gibt, die in der Pflege arbeiten wollen.

Mit Blick auf die Sprachkenntnisse der künftigen Mitarbeiter sagte bpa-Chef Meurer: „Von Deutschland muss ein klares Willkommenssignal ausgehen. Insbesondere brauchen wir verlässliche Unterstützungsangebote, damit sie die deutsche Sprache erlernen können.“ In diesem Sinne freut sich auch ROLLINGPLANET und sagt „maligayang pagdating“ (laut Google) oder vorsichtshalber auf Deutsch: Herzlich Willkommen!

(RP/PM)

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