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Markus Rehm springt mit Fabel-Weltrekord zu WM-Gold

Bereits 20 Medaillen für die Athleten des Deutschen Behindertensportverbandes.

Markus Rehm (Archivfoto:  Julian Stratenschulte/dpa)

Markus Rehm (Archivfoto: Julian Stratenschulte/dpa)

Weitspringer Markus Rehm (Bayer Leverkusen) hat bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften der Behinderten in Lyon (19.-28.7.2013) einen Fabel-Weltrekord aufgestellt und damit souverän seinen Titel verteidigt.

Der 24-Jährige, dem nach einem Wakeboard-Unfall der linke Unterschenkel amputiert werden musste, verbesserte am Mittwochabend seine erst vor knapp zwei Wochen aufgestellte Bestmarke (ROLLINGPLANET berichtete: Markus Rehm vor der WM: Sensationell wie einst Bob Beamon – aber nicht jedem passt das) um unglaubliche 41 Zentimeter auf 7,95 Meter.

In einer anderen Liga

Damit ist Rehm erneut in eine neue Dimension des paralympischen Sports gesprungen. Der Paralympics-Sieger von London war auch heute in der T44-Startklasse konkurrenzlos. Der zweitplatzierte Niederländer Ronald Hertog schaffte mit 6,78 Meter über einen Meter weniger als Rehm.

Zuvor hatte die Rostockerin Jana Schmidt im Kugelstoßen den WM-Titel geholt. Nach Silber im Weitsprung war es ihre zweite Medaille. Maria Seifert aus Erfurt heimste über die 100 Meter Silber ein.

Damit haben die Athleten des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) bereits 20 Medaillen, davon siebenmal Gold, sechsmal Silber und siebenmal Bronze, auf ihrem Konto.

(dpa)


Leichtathletik-WM 2013 in Lyon (19.-28.07.2013)
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