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„Me too – Wer will schon normal sein“ in Berlin

Am 19. April 2012, 19:00 Uhr, zeigt der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung den Film mit Pablo Pineda.

Pablo Pineda

Pablo Pineda als Daniel (Pressefoto)

Über „Me too – Wer will schon normal sein“ hat ROLLINGPLANET bereits berichtet. Hier noch mal der Inhalt:

Daniel ist 34 Jahre alt. Er hat sein Studium abgeschlossen und nun beginnt für ihn das Berufsleben. Das alles klingt relativ normal – wenn da nicht ein kleines Chromosom wäre, das Daniel von seiner Umwelt zu unterscheiden scheint: Er ist mit dem Down-Syndrom geboren.

Bei seiner neuen Arbeit beim Amt für Gleichstellung trifft er auf Laura. Getrieben von privaten Sorgen betrinkt sie sich nach Dienstschluss und schläft wahllos mit fremden Männern. Zwischen Laura und Daniel entwickelt sich eine innige Beziehung, in er die Grenzen zwischen Liebe und Freundschaft oftmals verwischen.

Je tiefer sie sich auf einander einlassen, desto bewusster werden ihnen die Barrieren jener sozialen Normen, welche die (körperliche) Liebe aus dem Leben von Menschen mit sogenannter geistiger Behinderung heraustabuisieren. Sich diesen Grenzen zu stellen bedeutet für beide auch eine Konfrontation mit sich selbst.

Anmeldung erwünscht

In bewegenden und durchaus humorvollen Bildern erzählen die Regiesseure Álvaro Pastor Gaspar und Antonio Naharro eine Geschichte über das Überwinden von Grenzen. Die Handlung ist frei an das Leben des Hauptdarstellers Pablo Pineda angelehnt, der weltweit als erster Mensch mit Down-Syndrom die Universität absolvierte. Synchronisiert wurde Pineda in der deutschen Fassung vom Schauspieler Sebastian Urbanski, der ebenfalls mit dem Down-Syndrom geboren wurde.

Der Eintritt ist frei. Wer an der Veranstaltung teilnehmen möchte, sollte sich anmelden: Anmeldeformular

19.4.2012: Mauerstraße 53, 10117 Berlin, 19 Uhr (Achtung: keine Hörfilmvorführung!)

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