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Mecklenburg-Vorpommern bekommt neues Diabetes-Innovationszentrum

In Karlsburg sollen neue Therapien zur Wundheilung ein Schwerpunkt werden.

Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe. (Foto: Jens Büttner/dpa)

Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe. (Foto: Jens Büttner/dpa)

Im vorpommerschen Karlsburg entsteht ein Diabetes-Innovationszentrum, wo Diabetes-Patienten künftig mit infizierten offenen Wunden behandelt werden sollen. Wirtschaftsminister Harry Glawe hat eine Förderung für den Klinikbau mit 20 bis 30 Patientenbetten an das Herz- und Diabeteszentrum zwischen Anklam und Greifswald zugesagt.

Das Krankenhaus will in Kooperation mit dem Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie innovative Therapien zur Wundheilung erproben. Ende des Jahres soll nach Angaben des Klinikums eine Studie zum Einsatz eines Plasma-Pens bei der Wundheilung starten.

Untersuchungen des Leibniz-Instituts für Plasmaforschung und Technologie hatten ergeben, dass kalte Plasmen (ionisierte Gase) eine antibakterielle Wirkung haben. Das Institut hat in Kooperation mit der Industrie einen Plasmastift entwickelt, mit dem offene Wunden geheilt werden können. Der Grundstein für den rund neun Millionen Euro teuren Bau soll noch in diesem Jahr gelegt werden.

(dpa/mv)


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