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Mecklenburg-Vorpommern bleibt das Bundesland mit den proportional meisten Schwerbehinderten

Sozialministerin Drese sieht die „Arbeitgeber gefordert“, mehr Menschen mit Handicap zu beschäftigen.

Sozialministerin Stefanie Drese (Pressefoto)

Sozialministerin Stefanie Drese (Pressefoto)

Die Zahl der Schwerbehinderten in Mecklenburg-Vorpommern ist im vergangenen Jahr weiter gestiegen. Ende vergangenen Jahres lebten rund 216.000 Menschen, denen ein Grad der Behinderung von 50 und mehr zuerkannt wurde, wie Sozialministerin Stefanie Drese (SPD) heute in Rostock sagte. Damit gelten 13,3 Prozent der Bevölkerung als schwerbehindert, der bundesweite Durchschnitt liege bei knapp 10 Prozent. Schon im Jahr 2015 hatte der Nordosten laut Statistischem Bundesamt die meisten Schwerbehinderten bezogen auf die Gesamtzahl der Einwohner.

Drese warb bei Unternehmen, mehr Menschen mit Behinderungen und Handicaps eine Chance zu geben. Geld vom Staat gibt es: „Finanzielle Mittel für Fördermaßnahmen sind durch die Ausgleichsabgabe vorhanden“, sagte die Ministerin bei der Vorstellung des Jahresbericht des Landesamts für Gesundheit und Soziales.

(dpa/mv)

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