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Mecklenburg-Vorpommern: Firmen nehmen Schwerbehinderten-Beschäftigung nicht ernst

Neubrandenburger Arbeitsagentur beschwert sich öffentlich.

Agentur für Arbeit in Neubrandenburg (Pressefoto)

Agentur für Arbeit in Neubrandenburg (Pressefoto)

Die Beschäftigung schwerbehinderter Menschen wird auch von Firmen in Mecklenburg-Vorpommern nach Angaben der Arbeitsagenturen nicht ernst genug genommen. Von landesweit rund 4000 Unternehmen sei bisher nur ein Fünftel der gesetzlichen Anzeigepflicht nachgekommen, beklagte ein Sprecher der Neubrandenburger Arbeitsagentur. Die vorgeschriebene Überprüfung soll bis Ende März abgeschlossen sein. „Die Firmen sind sehr säumig“, sagte der Sprecher.

Laut Gesetz müssen sich Betriebe ab 20 Arbeitsplätzen melden. Diese sind verpflichtet, auf fünf Prozent der Arbeitsplätze schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen. Arbeitgeber, die dieser Vorgabe nicht nachkommen, müssten eine Ausgleichsabgabe an die Agenturen zahlen. 2014 wurde die Erfassung landesweit erstmals zentral in Rostock geregelt.

(RP/dpa)

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