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Mecklenburg-Vorpommern: Mehr Sonderpädagogen für Gehörlose gefordert

Leiterin der landesweit einzigen Gehörlosenschule spricht sich für mehr Inklusion aus.

Gehörlosenschule Güstrow (Foto: Panoramio/Lud)

Gehörlosenschule Güstrow (Foto: Panoramio/Lud)

Einen Mangel an Sonderpädagogen in Mecklenburg-Vorpommern hat die Leiterin der landesweit einzigen Gehörlosenschule in Güstrow (Landkreis Rostock), Gudrun Fischer, beklagt.

Die Lehrer des Förderzentrums unterrichteten im gesamten nordostdeutschen Bundesland rund 600 hörgeschädigte Schulkinder, zwei Drittel davon an ihren Heimatschulen, sagte Fischer.

Mehr Lehrer notwendig

Gut 200 Schüler lernten in Güstrow, viele davon auch in Gebärdensprache. Hinzu käme die Förderung für mehr als 80 Klein- und Vorschulkinder in Kindertagesstätten.

Die Inklusion für gehörlose Kinder und Jugendliche an Regelschulen funktioniere bereits gut, so Fischer. Doch für eine bessere Förderung seien mehr Lehrer nötig.

(dpa)

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