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Mecklenburg-Vorpommern will mehr für Behinderte tun

Es wurde Zeit: Masterplan für eine inklusive Gesellschaft vorgelegt.

Sozialministerin Manuela Schwesig (SPD)

Sozialministerin Manuela Schwesig (SPD)

Die Landesregierung wird Investitionen in Krankenhäusern Mecklenburg-Vorpommerns nur noch fördern, wenn damit auch Zugangsbarrieren abgebaut werden. Bei öffentlichen Gebäuden wie Gerichten oder Hochschulen werde ebenfalls auf Barrierefreiheit geachtet.

„Wir wollen eine inklusive Gesellschaft, das heißt ein Leben ohne Ausgrenzung“, betonte Sozialministerin Manuela Schwesig (SPD) am Dienstag in Schwerin bei der Vorlage des „Maßnahmeplanes zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention“.

Jetzt hauen wir auf die Trommel

Die Ministerin forderte einen gesellschaftlichen Bewusstseinswandel. Behinderungen müssten als Vielfalt des menschlichen Lebens anerkannt werden, Menschen mit Behinderungen selbstbestimmt in der Mitte der Gesellschaft leben können. „Das zu fördern, ist unser aller Aufgabe.“

Das klingt gut, indes: Allzu schnell war Mecklenburg-Vorpommern mit dieser Einsicht nicht – bisher gehörte man beim Aktionsplan-Ranking der Bundesländer zu den Schlusslichtern.

(dpa, Foto: Wikipedia/Bobo11. This file is licensed under the Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported license.)

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