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Mehr als jeder zehnte Opel-Beschäftigte ist schwerbehindert

Keine Angst vor arbeitstüchtigen Mitgliedern unseres Clubs – der Automobilhersteller zeigt, wie es geht.

Opel-Mobilitätshilfen ab Werk (Foto: Opel)

Opel-Mobilitätshilfen ab Werk (Foto: Opel)

Aus aktuellem Anlass machen wir heute gerne ein bisschen Auto-Werbung, ohne dafür bezahlt zu werden. Auf ROLLINGPLANET berichten wir oft darüber, dass Firmen die Quote schwerbehinderter Mitarbeiter nicht erfüllen und lieber einen Ausgleich zahlen. Arbeitgeber mit 20 Mitarbeitern oder mehr sind dazu verpflichtet, mindestens fünf Prozent der Arbeitsplätze mit Schwerbehinderten zu besetzen. Nur jedes dritte Unternehmen kommt dieser Pflicht nach. Dass es auch anders geht, zeigt Opel.

Der Automobilhersteller in Kaiserslautern beschäftigt von seinen insgesamt 2.341 Mitarbeitern über elf Prozent Schwerbehinderte. Er wurde dafür mit dem Landespreis für beispielhafte Beschäftigung schwerbehinderter Menschen ausgezeichnet. „Sie haben gezeigt, dass behinderte Menschen eine Bereicherung für den Betrieb sein können“, sagte Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) am Mittwoch bei der Verleihung in Mainz.

Der Preis wird seit 1998 jährlich vom Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung vergeben.

(RP/dpa/lrs)

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1 Kommentar

  • dasuxullebt

    Ein großes Unternehmen wie Opel hat vermutlich sowohl die Erfahrung als auch die Ressourcen. Bei kleinen Unternehmen wird es wohl der übliche Pragmatismus sein, der das verhindert. Hier ist halt der Gesetzgeber gefragt, die Rahmenbedingungen zu schaffen.

    10. Dezember 2014 at 21:14

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