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Mensch gegen Pferd: Pistorius rennt gegen arabischen Vollblüter

Der südafrikanische Paralympics-Sieger macht ein wenig Zirkus, um für behinderte Menschen zu werben.

Pistorius bei seinem ersten Auftritt bei den Paralympics in London 2012, wo er am 1. September im Vorlauf über 200 Meter in 21,30 Sekunden einen Weltrekord lief (Foto: dpa)

Mensch gegen Pferd – wer gewinnt? Zu einem ungewöhnlichen Duell tritt der sechsmalige Paralympics-Sieger Oscar Pistorius am Mittwoch in Doha gegen einen arabischen Vollblüter an. Der beidseitig unterschenkelamputierte 400-Meter-Läufer aus Südafrika will im Aspire-Sportzentrum der Hauptstadt Katars auch eine Botschaft um die Stadionrunde tragen. „Ich bin der festen Überzeugung, dass man durch seine Behinderungen nicht behindert ist, sondern dass man vielmehr fähig ist, seine Fähigkeiten auszuspielen“, sagte der 26-Jährige der Zeitung „The Peninsula“ (heutige Ausgabe).

Beim derzeit laufenden Doha Goal Forum im Golf-Emirat soll auch die Kampagne „definitely able“ (absolut fähig) gefördert werden. Sie würdigt den Beitrag behinderter Menschen für die Gesellschaft. Mit dem spektakulären „Run like the wind“ sei es ihm möglich, sagte Pistorius, an seine Grenzen zu gehen und seine Fähigkeiten zu testen.

Der Leichtathlet ist einer der erfolgreichsten Behinderten- Sportler weltweit. Neben sechs Paralympics-Goldmedaillen holte Pistorius über 100, 200 und 400 Meter auch sechs WM-Titel und hält die Weltrekorde auf diesen Strecken. Im Sommer startete der Südafrikaner als erster beidseitig amputierter Athlet auf Hightech-Karbon-Prothesen bei den Olympischen Spielen in London.

(dpa)


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1 Kommentar

  • Karl

    Also wenn der über 400 m gegen ein Pferd gewinnen sollte ist der Gaul entweder lahm, oder es wäre der letzte Beweis erbracht das die Prothesen eben doch ein Vorteil sind.

    11. Dezember 2012 at 18:20

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