""

Menschen mit Behinderung haben in Sachsen-Anhalt die geringsten Chancen auf einen Job

Wer einen Job braucht, rollt lieber nicht nach Magdeburg, Halle & Co.: Das Bundesland ist Schlusslicht bei der Beschäftigung von Schwerbehinderten.

Das Zentrum von Halle (Saale) mit der Marktkirche, dem Roten Turm und dem Händel-Denkmal. (Foto: Hendrik Schmidt/dpa)

Das Zentrum von Halle (Saale) mit der Marktkirche, dem Roten Turm und dem Händel-Denkmal. (Foto: Hendrik Schmidt/dpa)

Trotz steigender Beschäftigung sind in Sachsen-Anhalt laut Arbeitsmarktexperten weniger Schwerbeschädigte in Unternehmen in Lohn und Brot als anderswo. Das Land sei bundesweit das Schlusslicht, teilte die Landesarbeitsagentur in Halle mit.

Gründe dafür seien die kleinteilige Wirtschaftsstruktur und Berührungsängste im Umgang mit Schwerbehinderten. 2015 gab es knapp 17.000 schwerbehinderte Arbeitnehmer im Land. Die Zahl stagniere im Jahresvergleich. Rund 3,6 Prozent der Arbeitsplätze in Firmen waren mit Schwerbehinderten besetzt. Bundesweit lag die Beschäftigungsquote bei 4,7 Prozent. Der gesetzliche Mindestwert liegt bei 5 Prozent.

Sachsen-Anhalt hat etwa 2,25 Millionen Einwohner. Die beiden größten Städte des Landes sind die Landeshauptstadt Magdeburg und Halle (Saale), ein weiteres Oberzentrum ist Dessau-Roßlau.

(RP/dpa/sa)

Diesen Artikel teilen:
ROLLINGPLANET

ROLLINGPLANET

Wir sind geil aufs Leben, seriös, oft fröhlich und ironisch, manchmal schräg, hin und wieder ungerecht, aber in den seltensten Fällen ideologisch: ROLLINGPLANET, Deutschlands führendes Online-Magazin für Behinderte, Senioren und Freunde. ROLLINGPLANET ist ein ehrenamtlich realisiertes Non-Profit-Projekt. Wir freuen uns, wenn Sie via Facebook, Twitter oder per Mail ROLLINGPLANET empfehlen. Mehr Infos: Über uns

KOMMENTAR SCHREIBEN