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Meryl Streeps bewegendes Statement gegen Donald Trump, der einen behinderten Journalisten ins Lächerliche zog

„Golden Globes“: Die US-Schauspielerin erhält einen Preis für ihr Lebenswerk und nutzt die Dankesrede, um Respekt für alle Menschen einzufordern.

Bei der jährlichen Filmpreisgala Golden Globe Awards in Beverly Hills hat Meryl Streep (67, „Jenseits von Afrika“, „Die Brücken am Fluß“, Der Teufel trägt Prada“, „Mamma Mia!“) den Preis für ihr Lebenswerk erhalten. In ihrer bewegenden, sechsminütigen Dankesrede warb sie mit Blick auf Donald Trump, der am 20. Januar 2017 als neuer US-Präsident vereidigt wird, für Pressefreiheit und Respekt vor Menschen, die entweder keine gewöhnliche Biografie haben wie „Viola (Davis), geboren in der Hütte eines Farmpächters in South Carolina“, Außenseiter oder Ausländer sind.

Die wohl beliebteste US-Schauspielerin erinnerte, ohne Trump zu nennen, an die für sie eindrücklichste Szene des vergangenen Jahres. Diese habe nicht Hollywood, sondern das wahre Leben geschrieben, so Streep: „Es war der Moment, als die Person, die das höchste Amt in diesem Land bekleiden wird, einen behinderten Reporter imitierte.“ (ROLLINGPLANET berichtete.) Dass dieser künftige Präsident jemanden attackierte, der sich nicht wehren kann, habe ihr das Herz gebrochen, so die Schauspielerin. „Es bricht mir noch immer das Herz.“ (Im Video oben ab Minute 3:40 zu sehen.)

So zog Donald Trump im November 2016 einen behinderten Reporter ins Lächerliche:

(RP)

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1 Kommentar

  • Sabine

    Dieses Bashing gegen Trump nervt einfach nur noch. Wenn der Mann wirklich so ein „Monster“ ist, wie er dargestellt wird, warum wurde er dann von den Amerikanern gewählt?

    Viele von den hohen Persönlichkeiten haben doch jetzt nur gewaltigen Schiss in der Hose, dass mit Trump jemand an der Macht ist, der nicht mehr ihre Interessen im Sinn hat und sie damit an Einfluss und Macht verlieren.

    17. Januar 2017 at 11:23

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