Met-Chefdirigent Levine gibt Posten nach mehr als 40 Jahren auf

Mit Taktstock und Rollstuhl – das Opernhaus in Manhattan verliert (weitgehend) seinen musikalischen Direktor.

Mit dem E-Rolli auf die Bühne: James Levine bei seinem Comeback-Konzert im Mai 2013. (Foto: Asam)

Mit dem E-Rolli auf die Bühne: James Levine bei seinem Comeback-Konzert im Mai 2013. (Foto: Asam)

Nach mehr als 40 Jahren als Chefdirigent der renommierten Metropolitan Oper in New York gibt James Levine aus gesundheitlichen Gründen seinen Posten auf. Der beim Publikum äußerst beliebte Levine, der zuletzt so krank war (zahlreiche Rückenoperationen und Nierentransplantation), dass er im Rollstuhl dirigieren musste (ROLLINGPLANET berichtete), werde zum Ende der Spielzeit abtreten, teilte das Opernhaus in Manhattan in der Nacht zum Freitag mit. Als musikalischer Direktor im Ruhestand werde er aber weiter hin und wieder dirigieren.

„Die Met war mehr als vier Jahrzehnte mein künstlerisches Zuhause und ich bin wahnsinnig stolz auf alles, was wir zusammen geschaffen haben“, sagte Levine. Während seiner Amtszeit hatte der Dirigent aus dem dem einst als unbedeutend geltenden Orchester ein hoch angesehenes Ensemble von Weltruhm gemacht. Einen Nachfolger will das Opernhaus in den kommenden Monaten bekanntgeben.

(dpa)

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