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Michalk: „Teilhabe von Menschen mit Behinderung im Wirtschaftsleben ausbauen“

Der Deutsche Bundestag berät einen Koalitionsantrag, der insbesondere WfbM-Mitarbeitern mehr Chancen ermöglichen soll.

Maria Michalk, CDU (Foto: Konrad Adenauer Stiftung)

Maria Michalk, CDU (Foto: Konrad Adenauer Stiftung)

Der Deutsche Bundestag berät am heutigen Donnerstag den Koalitionsantrag „Leistungspotenziale von Menschen mit Behinderungen im Arbeitsleben ausschöpfen“. Dazu erklärt die Beauftragte für Menschen mit Behinderungen der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Maria Michalk:

„Menschen mit Behinderung sind trotz der seit geraumer Zeit hohen Beschäftigungsquoten immer noch häufiger arbeitslos als Menschen ohne Behinderung. Obwohl sie gut ausgebildet sind, ist es für sie viel schwerer, einen Job auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu finden. Wesentliche Ursache sind immer noch viele Vorbehalte. Deshalb ist es wichtig, gute praktische Beispiele zu publizieren und ehrlich über die Chancen zu sprechen.“

Wege in und aus Werkstätten durchlässiger gestalten

Zentrales Anliegen der Union sei es, Menschen mit Behinderungen, die nicht in einer Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) arbeiten möchten, auf ihrem Weg in den ersten Arbeitsmarkt zu fördern. Die Union will künftig die Wege in und aus der Werkstatt durchlässiger gestalten. Viel häufiger müsse dazu das „Persönliche Budget“ für berufliche Bildung und Arbeit genutzt werden.

Patentlösungen gebe es nicht. Finanzielle Mittel seien ausreichend vorhanden, um Arbeitsplätze individuell zu gestalten oder Arbeitgeber, die Behinderte einstellen, zu unterstützen: „Wir streben mehr Beratung und Aufklärung für Betriebe auch stärker über die Industrie- und Handwerkskammern an“, so Michalk.

ROLLINGPLANET will heute auch mal ganz ehrlich sein: Der Storch bringt die Kinder, der Weihnachtsmann kommt im Dezember wieder, und bald gibt es ganz viele nette aufgeklärte Unternehmen und Arbeitgeber, liebe Behinderte, die Euch aus Überzeugung und ganz ohne finanzielle Förderung, aber mit unheimlich großer gesellschaftlicher Verantwortung viele Chancen bringen.

(RP/ots)

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1 Kommentar

  • Lothar Epe

    Daran, dass man an den Weihnachtsmann glauben sollte, erinnert man am besten immer irgendwann kurz vor den Wahlen.

    18. April 2013 at 14:21

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