Kultusministerin gibt Tipps für inklusiven Sportunterricht

Das Land Niedersachsen startet eine Kampagne, um Sportlehrer besser für Menschen mit Behinderung zu qualifizieren.

Für beide gilt: Der Blick könnte etwas weniger skeptisch sein, aber das Schuhwerk passt – die niedersächsische Kultusministerin Frauke Heiligenstadt (SPD) nahm heute Morgen in der Sporthalle der Schule IGS Roderbruch in Hannover (Niedersachsen) an einer inklusiven Sportstunde teil. (Foto: Sebastian Gollnow/dpa)

Für beide gilt: Der Blick könnte etwas weniger skeptisch sein, aber das Schuhwerk passt – die niedersächsische Kultusministerin Frauke Heiligenstadt (SPD) nahm heute Morgen in der Sporthalle der Schule IGS Roderbruch in Hannover (Niedersachsen) an einer inklusiven Sportstunde teil. (Foto: Sebastian Gollnow/dpa)

Schüler mit geistigen und körperlichen Beeinträchtigungen sollen an Niedersachsens Schulen im Sportunterricht nicht ausgegrenzt werden. Wie dies praktisch umzusetzen ist, erläutert eine neue Broschüre für Lehrkräfte. Sie wurde im Auftrag des Kultusministeriums erstellt und enthält Übungen, Tipps sowie konkrete Stundenbeispiele für die 1. bis 10. Klasse. Ergänzend sollen auch Fortbildungen angeboten werden, sagte Kultusministerin Frauke Heiligenstadt am Mittwoch in Hannover.

Sportlehrer seien oft unsicher, wie sie zum Beispiel blinde Schüler einbinden könnten und welche Übungen sich für Kinder im Rollstuhl eigneten, sagte die SPD-Politikerin. „Die neue Praxisbroschüre kann solchen Ängsten entgegenwirken und Mut machen, andere Wege zu gehen.“ Heiligenstadt machte am Mittwoch in einer inklusiven Sportstunde mit. Unter den Dritt- und Viertklässlern der Integrierten Gesamtschule Roderbruch war auch ein Rollstuhlfahrer.

(dpa/lni)

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