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Mitarbeiter von WfbM protestieren gegen Geldnot

Wegen finanzieller Engpässe bei der Betreuung behinderter Menschen wollen mehr als 1.600 Frauen und Männer aus Werkstätten für behinderte Menschen heute (Donnerstag, 9 – 12 Uhr) auf die Straße gehen.

Rathaus Magdeburg

In Halle und Magdeburg sind Proteste der Landesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für behinderte Menschen (LAG WfbM) geplant. Mehr als 30 Einrichtungen aus ganz Sachsen-Anhalt wollen teilnehmen.

Im Fokus der Aktion steht die Forderung nach mehr Geld für die Bildungsaufgaben in der Betreuung Behinderter. Die Demonstranten fordern auch, dass sich die zugewiesenen Gelder durch das Land endlich an den Kostensteigerungen und den geforderten Standards orientieren.

Bereits Mitte Mai hatten Vertreter der Lebenshilfe aus Sachsen-Anhalt für gerechtere Löhne für Mitarbeiter in WfbM und betreuten Wohnformen demonstriert (ROLLINGPLANET berichtete).

(dpa/sa)

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1 Kommentar

  • Michael Ziegert

    Ich finde es prima, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Werkstätten für Menschen mit Behinderung auch mal auf die Straße gehen. Im allgemeinen herrscht ja die Meinung, die Behindertenwerkstätten seien von der Öffentlichen Hand ausreichend subventioniert.
    Tatsächlich aber steigt der wirtschaftliche Druck auf die Werkstätten immer mehr. Das ist traurig, denn dort wird hervorragende Arbeit für Menschen geleistet.

    7. Juni 2012 at 13:17

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