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Multiple Sklerose: Bundesregierung hält Datenlage für dürftig

Keine verlässlichen Statistiken über MS in Deutschland: Nichts Genaues weiß man nicht, hat eine Anfrage der Linksfraktion ergeben.

Kathrin Vogel war eine der Abgeordneten, die für die Linksfraktion die Anfrage stellte. (Foto: Deutscher Bundestag/ H.J.Müller)

Kathrin Vogel war eine der Abgeordneten, die für die Linksfraktion die Anfrage stellte. (Foto: Deutscher Bundestag/ H.J.Müller)

Die Bundesregierung hat die Datenlage zur Multiplen Sklerose (MS) als unzureichend bezeichnet. Weder ließen die vorliegenden Zahlen einen Rückschluss auf Prävalenz (Häufigkeit) oder Inzidenz (Anzahl Neuerkrankungen) zu, noch seien regionale Auswertungen möglich, heißt es in der Antwort der Regierung auf eine parlamentarische Anfrage der Linksfraktion.

Die Stichprobengrößen der Erhebungen im Rahmen des Gesundheitsmonitorings durch das Robert Koch-Institut (RKI) reichten nicht aus, um die Prävalenz zuverlässig schätzen zu können.

Zwar existiere seit 2001 ein MS-Register, das vom Bundesverband der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG) initiiert wurde. Aber auch durch die 150 Behandlungszentren, die freiwillig an das Register melden, ließen sich keine bevölkerungsbezogenen Häufigkeitsaussagen ableiten.

ROLLINGPLANET dokumentiert nachfolgend die Antwort der Bundesregierung (zum Download):

Multiple Sklerose: Das sagt die Bundesregierung (PDF)

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2 Kommentare

  • Alexander Hader

    wie denn auch, es besteht kein Interesse….

    20. Juni 2014 at 19:49
  • TAG Trier

    Da sollte man wirklich das Originaldokument durchlesen, die Fragestellungen waren doch wesentlich differenzierter.

    20. Juni 2014 at 19:53

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