Museum für Hiddenseer Goldschmuck ist jetzt barrierefrei

Stralsund zeigt die Goldschmiedekunst der Wikinger.

Kopie des Goldschmucks im Stralsunder Kulturhistorischen Museum (Foto: Wikipedia/Zwölfhundertvierunddreißig, CC BY-SA 3.0)

Kopie des Goldschmucks im Stralsunder Kulturhistorischen Museum (Foto: Wikipedia/Zwölfhundertvierunddreißig, CC BY-SA 3.0)

Der berühmte Hiddenseer Goldschmuck soll von Dezember an in der neuen Dauerausstellung des Kulturhistorischen Museums in Stralsund (Mecklenburg-Vorpommern) gezeigt werden. Dafür seien für rund eine Million Euro die Räume des Museums im westlichen Klausurbereich des Katharinenklosters hergerichtet worden, teilte die Stadterneuerungsgesellschaft SES mit.

Unter anderem wurden historische Fußböden aufgenommen, Raumhöhen für einen barrierefreien Zugang angepasst und Bleiglasfenster saniert. Die denkmalgeschützte Klosteranlage stammt aus dem 13. Jahrhundert und beherbergt neben dem Kulturhistorischen Museum auch das Meeresmuseum.

Der Goldschatz von Hiddensee ist eine aus 16 Teilen bestehende Schmucksammlung und wurde zwischen 1872 und 1874 als Strandgut auf der Ostseeinsel Hiddensee gefunden. Er gilt als ein herausragendes Beispiel der Goldschmiedekunst der Wikinger.

Adresse: Mönchstraße 25, 18439 Stralsund, museum.stralsund.de

(RP/dpa/mv)

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