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Myelopathie: Was tun, wenn das Rückenmark geschädigt ist?

Als Myelopathie wird eine Schädigung des Rückenmarks bezeichnet, die durch Kompression, Durchblutungsstörungen oder genetische Veranlagung hervorgerufen wird. Mit modernen Operationstechniken kann heute optimal therapiert werden.

Örthopädische Klinik Köln

Örthopädische Klinik Köln


Dieser Beitrag wurde von der ORTHOPARC-Klinik in Köln zur Verfügung gestellt.


Die Ursachen der Myelopathie

Am häufigsten ist die Halswirbelsäule von der Myelopathie betroffen. Sie wird oftmals durch einen Bandscheibenvorfall verursacht, der dauerhaften Druck auf das Rückenmark ausübt und Schädigungen zur Folge hat. Aber auch Tumore und Verengungen des Spinalkanals können eine Myelopathie hervorrufen. Leider treten Myelopathien auch als Folge einer Strahlentherapie bei Krebserkrankungen auf.

Die Symptome der Myelopathie

Die Symptome äußern sich in Abhängigkeit vom Ort und der Schwere der Schädigung in unterschiedlichen Beschwerden. Zumeist treten nicht eindeutig lokalisierbare Schmerzen im Bereich der geschädigten Region der Wirbelsäule auf. Die davon betroffenen Bereiche weisen Taubheitsgefühle auf. Es stellen sich aber oftmals auch Lähmungserscheinungen und Muskelschwächen ein.

Im fortgeschrittenen Stadium leiden viele Betroffene an Gangunsicherheiten oder haben Probleme beim Wasserlassen und beim Stuhlgang. Die Schädigung des Rückenmarks zieht deutliche Einschränkungen der Beweglichkeit nach sich. Besonders feinmotorische Tätigkeiten sind stark eingeschränkt. Auch fällt das Heben und Tragen von Gegenständen mit höherem Gewicht schwer.
Treten solche Symptome und Beschwerden auf, dann ist die Konsultation eines Wirbelsäulenspezialisten dringend zu empfehlen.

Die Behandlungen der Myelopathie

480359_575138319185442_38472110_nZur Therapie der Myelopathie gibt es zahlreiche Methoden. Der Fachbereich Wirbelsäulenchirurgie der ORTHOPARC-Klinik in Köln ist u.a. auf die konservative und operative Therapie der Myelopathie spezialisiert. Auf www.orthoparc.de/fachbereiche-leistungen/wirbelsaeulenchirurgie/myelopathie werden mehr Informationen dazu bereitgestellt.

Der ORTHOPARC-Chefarzt im Fachbereich Wirbelsäulenchirurgie Dr. med. Charilaos Christopoulos empfiehlt zunächst die genaue Diagnose des Grades der Myelopathie durch bildgebende Diagnostik. Bewährt haben sich Schichtaufnahmen der Magnetresonanztomografie (MRT), worin die Myelopathie klar erkennbar ist. Bei leichten Fällen ist zunächst eine Schmerztherapie zur Linderung der Schmerzen angebracht sowie regelmäßige körperliche Aktivität. Krankengymnastische Übungen unter Anleitung eines Physiotherapeuten tragen ebenfalls zur Linderung der Beschwerden bei, indem die Tragfähigkeit der Muskeln im Bereich des geschädigten Rückenmarks verbessert und so die Belastung der Wirbelsäule reduziert wird.

Können die Beschwerden nicht dauerhaft gelindert werden oder treten Lähmungserscheinungen auf, dann ist eine operative Therapie unumgänglich. Mit einem neurochirurgischen Eingriff wird dem Rückenmark und den Nerven wieder mehr Raum geschaffen. Dies geschieht durch eine sog “ventrale Fusion”. Hierbei werden mit mikrochirurgischen Spezialinstrumenten zwischen den betroffenen Wirbelkörpern Gewebe und Verengungen abgetragen.

Ist die Verengung zwischen zwei Wirbelkörpern infolge eines Bandscheibenschadens zu stark, kann diese durch einen Platzhalter ersetzt werden. Erstreckt sich die Verengung über mehrere Wirbelkörper, ist unter Umständen eine Ersatzoperation einzelner Wirbelkörper erforderlich. In dieser Operation werden die entfernten Wirbelkörper durch Titanimplantate ersetzt. In allen Fällen bestehen gute Chancen auf einen Operationserfolg, wie die zahlreichen positiven Patientenstimmen der Klinik zeigen.

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