""

Mythos Rotwein bei Rheuma – was stimmt?

Wann der Alkohol hilft und schadet: Hier kommt die Auflösung.

Karaffe mit Rotwein (Foto: Jörg Henkel Hamburg/pixelio.de)

Karaffe mit Rotwein (Foto: Jörg Henkel Hamburg/pixelio.de)

Beim Thema Rotwein bei Rheuma gibt es zwei Lager. Die einen sind davon überzeugt, dass es hilft, die anderen, dass es schadet. Die Wirklichkeit liegt genau dazwischen, sagt Professor Hanns-Martin Lorenz, Leiter der Sektion Rheumatologie am Universitätsklinikum Heidelberg.

„Bei den entzündlichen rheumatischen Erkrankungen hat Rotwein keine Wirkung,“ sagt Lorenz. Aber: Chronische Entzündungen begünstigen das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle, so der Arzt. Alkohol – in Maßen – reduziere dieses Risiko ein wenig. Ob der Patient am Abend auf ein Glas Rotwein oder ein Glas Bier zurückgreife, sei aber egal.

Ganz anders sieht es allerdings aus, wenn der Betroffene an Gicht leidet. Dann ist Alkohol tabu, sagt Lorenz. Denn bei der Gicht, die häufig auch unter dem Überbegriff Rheuma geführt wird, liegen andere Ursachen vor als bei den entzündlichen rheumatischen Erkrankungen.

(dpa/tmn)

Diesen Artikel teilen:
ROLLINGPLANET

ROLLINGPLANET

Wir sind geil aufs Leben, seriös, oft fröhlich und ironisch, manchmal schräg, hin und wieder ungerecht, aber in den seltensten Fällen ideologisch: ROLLINGPLANET, Deutschlands führendes Online-Magazin für Behinderte, Senioren und Freunde. ROLLINGPLANET ist ein ehrenamtlich realisiertes Non-Profit-Projekt. Wir freuen uns, wenn Sie via Facebook, Twitter oder per Mail ROLLINGPLANET empfehlen. Mehr Infos: Über uns

1 Kommentar

  • Antje We

    Gibt es zufällig auch etwas anderes außer Rotwein was die selbe Wirkung hat aber zusätzlich nicht unerwünschte Wechselwirkungen mit Medikamenten erzeugt? Gilt die Theorie auch für stark erhitzen Rotwein zB in Kuchen, gekochtem Essen …Mir schmeckt er einfach nicht trotzdem finde ich die Studie bzw Information sehr interessant.

    23. September 2013 at 21:45

KOMMENTAR SCHREIBEN