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Neffe von Kevin Prince Boateng hat das Down-Syndrom

Auch wenn es etwas gedauert hat: Der Fußballer will sich deshalb jetzt für Menschen mit Behinderung engagieren.

Kevin Prinz Boateng (2.v.r.) und sein älterer Bruder Georg Boateng (l.) mit dessen Sohn Jamal (vorne) sowie den Schauspielern Sebastian Urbanski (r.), Katharina Maasberg und Addas Ahmad (2.v.l.)(Foto: Bundesvereinigung Lebenshilfe/Peer Brocke)

Kevin Prinz Boateng (2.v.r.) und sein älterer Bruder Georg Boateng (l.) mit dessen Sohn Jamal (vorne) sowie den Schauspielern Sebastian Urbanski (r.), Katharina Maasberg und Addas Ahmad (2.v.l.)(Foto: Bundesvereinigung Lebenshilfe/Peer Brocke)

Was bisher kaum bekannt ist: Jamal, der sechsjährige Neffe des Fußballers Kevin Prince Boateng (27), hat das Down-Syndrom. Der Schalke-Profi mit Berliner Wurzeln möchte sich daher für Menschen mit Behinderung engagieren und den Verein Lebenshilfe in seiner Arbeit unterstützen. Jetzt kam er zu einem ersten Besuch in die Bundesgeschäftsstelle der Lebenshilfe am Leipziger Platz in Berlin und traf dort einige junge Leute mit Down-Syndrom. Begleitet wurde Kevin Prince Boateng von seinem älteren Bruder George und dessen Sohn Jamal.

Die Brüder Boateng lernten dabei auch drei Schauspieler mit Down-Syndrom kennen: Katharina Maasberg und Addas Ahmad vom Theater Thikwa sowie Sebastian Urbanski vom Ensemble RambaZamba. Urbanski hatte schon verschiedene Filmrollen und ist gerade gemeinsam mit Kai Pflaume mit dem Lebenshilfe-Medienpreis BOBBY 2014 ausgezeichnet worden (für den NDR-Vierteiler „Zeig mir Deine Welt“, der 2013 im Ersten lief.)

„Wenn ich Sebastian so erlebe, dann bin ich sehr zuversichtlich, dass auch mein Neffe später einmal eine so selbstbewusste Persönlichkeit werden kann“, sagte Kevin Prince Boateng. Sein Bruder George schätzt an Menschen mit Down-Syndrom, „dass es ihnen nicht wichtig ist, ob du ein schönes Auto fährst oder viele Häuser hast – sie lieben dich, wie du bist“.

(PM)

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