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Neue Brille, Zahnersatz, Kur: Gesundheitskosten von der Steuer absetzen

Das Timing zählt – und andere Tipps, worauf Sie achten müssen.

Tipps für Ihre Steuererklärung (Foto: GG-Berlin/pixelio.de)

Tipps für Ihre Steuererklärung (Foto: GG-Berlin/pixelio.de)

Eine neue Brille, Zahnersatz oder eine Kur – viele Ausgaben rund um die Gesundheit können als außergewöhnliche Belastung von der Steuer abgesetzt werden. Das gilt aber nur, wenn die persönliche zumutbare Eigenbelastung überschritten ist. Darauf weist der Bund der Steuerzahler in Berlin hin.

Welche Grenzen für Eigenbelastung gelten

Die Höhe der Eigenbelastung richtet sich nach Einkommen, Familienstand und Anzahl der Kinder. Beispiel: Bei einer Familie mit drei Kindern und einem jährlichen Gesamteinkommen von 40.000 Euro liegt der zumutbare Eigenanteil bei 400 Euro.

Anders sieht das bei einem Ehepaar ohne Kinder aus. Beträgt das gemeinsame Einkommen 52.000 Euro im Jahr, liegt die zumutbare Belastung bei knapp 3100 Euro, erklärt der Verband der Lohnsteuerhilfevereine.

Den richtigen Zeitpunkt wählen

Steuerzahler sollten daher überlegen, wann sie entsprechende Ausgaben machen. Wurde beispielsweise in diesem Jahr bereits eine teure Zahnbehandlung durchgeführt, kann es sich lohnen, jetzt eine neue Brille zu kaufen, um so die Belastungsgrenze zu überschreiten.

Steht eine Zahnbehandlung aber erst im nächsten Jahr an, kann es sinnvoll sein, auch die Brille erst im neuen Jahr zu kaufen. Wichtig zu beachten: Um die Ausgaben nachzuweisen, müssen alle Belege sorgfältig gesammelt werden.

(dpa)

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2 Kommentare

  • Nikole Müller

    nun ja, hier wird von „von der steuer absetzen „geschrieben …ich möchte darrauf aufmerksam machen , das es viele behinderte /kranke gibt , die von sozialleistungen leben MÜSSEN (es dürften vermutlich die meisten sein ), die machen keine steuererklärung und dem zu folge können sie auch nichts von der steuer absetzen und müssen somit die (zusatz)kosten selbst „schultern „/finanzieren , aus ihren (mehr als ) schmalen bugdets

    26. November 2013 at 14:48
  • Andreas Nadler

    Was mich auch bei Rolling Planet zunehmend stört: Das schiefe Bild, dass es offensichtlich nur Behinderte gibt, die sozial schwach und arm dran sind. Es gibt auch Behinderte, die dankbar für Hinweise sind, wie man Steuern absetzt… (wie Ich zum Beispiel).

    26. November 2013 at 15:11

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