Neue Kampagne zu Inklusion: „Faces“

Das Projekt will die Möglichkeit der aktiven Beteiligung zeigen und sich mit Vorurteilen auseinandersetzen.

„Faces“: In der Behindertenszene bekannte Gesichter machen den Anfang.

„Faces“: In der Behindertenszene bekannte Gesichter machen den Anfang.

Die neue Onlinekampagne „Faces“ (Gesichter) will Begegnungen schaffen – mit Menschen und deren Geschichten. Was kommt nach dem ersten Eindruck? Alle auf der Projektseite gezeigten Personen haben ein Portraitfoto von sich hochgeladen und einen Fragenkatalog zu ihrer Person ausgefüllt. Dieselben Fragen – viele verschiedene Antworten. So entstehen Geschichten, die den Blick öffnen sollen für Vielfalt, die Angst vor der Begegnung nehmen und eine neugierige und zugewandte Haltung erzeugen sollen – zu Menschen, die jetzt noch fremd sind.

Pfiffig: Zusätzlich haben Leser die Möglichkeit, zwei Geschichten zu jedem Foto zu lesen, ohne zu wissen, welche die richtige ist. So wird spielerisch die Möglichkeit geboten, sich über eigene Vorurteile Gedanken zu machen und diese zu hinterfragen. Ins Leben gerufen wurde das Vorhaben von dem vielfach ausgezeichneten Integrationsprojekt e.V. in Berlin, eine innovative, offene Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung.

Zu finden sind unter anderem Aktivist Raul Krauthausen und Wheelchairskater David Lebuser sowie die Bloggerinnen Mareice Kaiser, Anastasia Umrik und Marie Gronwald. ROLLINGPLANET-Leser/innen sind herzlich eingeladen, mitzumachen: www.projectfaces.de

(RP/PM)

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