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Neue Regelung: Hautkrebs kann als Berufskrankheit anerkannt werden

Das teilt die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung unter Berufung auf das Bundesarbeitsministerium mit.

Klarer Fall: Bademeister (r.) mit Hautkrebs (Foto: Best of Animation)

Klarer Fall: Bademeister (r.) mit Hautkrebs (Foto: Best of Animation)

Bestimmte Hautkrebsformen können als Berufskrankheit anerkannt werden. Dazu gehören aktinische Keratosen und Plattenepithelkarzinome. Voraussetzung für eine Anerkennung ist, dass die Betroffenen über viele Jahre im Freien gearbeitet haben und dabei lange natürlicher UV-Strahlung ausgesetzt waren.

Das teilt die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) unter Berufung auf eine neue Einschätzung des Bundesarbeitsministeriums mit. Die beiden Krankheiten seien zwar noch nicht in die Berufskrankheitenliste aufgenommen worden, könnten von Berufsgenossenschaften und Unfallkassen jedoch bereits jetzt wie eine Berufskrankheit anerkannt werden. Andere Hautkrebsarten wie Melanom und Basaliom sind nicht von der Änderung erfasst.

Damit eine Krankheit als Berufskrankheit anerkannt wird, muss unter anderem belegt sein, dass bestimmte Personengruppen arbeitsbedingt ein höheres Erkrankungsrisiko haben als der Rest der Bevölkerung. Bei aktinischen Keratosen und Plattenepithelkarzinomen liegt dieser Nachweis nun vor. Besonders Beschäftigte in der Landwirtschaft, am Bau, im Handwerk oder in Berufen wie Bademeister haben ein erhöhtes Risiko an den beiden Hautkrebsarten zu erkranken.

(dpa/tmn)

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