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Neue Studie: Wie Träume die Beziehung beeinflussen

Mal ehrlich – gehen Sie im Schlaf fremd? Und was bedeutet das für Ihre Partnerschaft?

Eine aufregende Bekanntschaft – alles nur geträumt? (Foto: Jerzy Sawluk/pixelio.de)

Eine aufregende Bekanntschaft – alles nur geträumt? (Foto: Jerzy Sawluk/pixelio.de)

Wer nachts schön von seinem Partner träumt, verhält sich ihm gegenüber tagsüber liebevoller. Handeln die Träume dagegen von Eifersucht oder Untreue, neigt man am nächsten Tag eher zu Streit und distanziertem Verhalten. Das legt eine Studie der Universität Maryland nahe. In ihr gingen Forscher der Frage nach, wie Träume das Verhalten beeinflussen.

Probanden in einer Beziehung mussten dazu ein Traumtagebuch führen sowie aufschreiben, wie ihr Tag verlief. Anhand der Auswertungen zeigte sich, dass spezifische Trauminhalte das Beziehungsverhalten in der Zukunft voraussagen können, heißt es in der Zeitschrift „Psychologie Heute“ (Ausgabe September 2013).

Nicht jeder Albtraum muss schlimme Folgen haben

Allerdings führt nicht jeder böse Traum zu Krach. Träume von Streit gingen nur dann mit Konflikten in der Realität einher, wenn die Beziehung als unsicher beschrieben wurde.

Glücklich Liebende zeigten sich dagegen als unbeeindruckt von nächtlicher Eifersucht oder Verlustängsten. Offenbar federe eine gesunde Beziehung den negativen Einfluss von geträumten Emotionen ab, schlussfolgerten die Wissenschaftler.

(dpa/tmn)

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