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Neuer Job für Thomas Bösenberg: Hamburg bekommt ein Inklusionsbüro

Das Büro soll Projekte und Initiativen anstoßen, damit behinderte Menschen ohne Einschränkungen am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können.

Statt um Arno Dübel (links) kümmert sich jetzt Thomas Bösenberg (rechts) um behinderte Menschen

„Hamburg setzt ein deutliches Zeichen zur Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte behinderter Menschen!“ Mit diesen Worten kündigt Ingrid Körner, die Senatskoordinatorin für die Gleichstellung behinderter Menschen, die Einrichtung des Hamburger Inklusionsbüros an.

Mit der Ratifizierung durch Bundestag und Bundesrat ist in Deutschland die UN-Konvention über die Rechte behinderter Menschen Teil des nationalen Rechts in allen Lebensbereichen geworden. „Senat und Bürgerschaft haben sich zur Umsetzung verpflichtet und bereits entsprechende Beschlüsse gefasst“, so Körner. „Die Umsetzung der UN Konvention ist eine Riesenaufgabe!“

Organisatorisch ist das Büro als Projekt für drei Jahre beim Stab der Senatskoordinatorin angesiedelt.

Bösenberg ist zurück

Leiter des Büros wird Thomas Bösenberg, der nach Konflikten mit Sozialsenator Detlef Scheele (SPD) im August vorigen Jahres sein Amt als Geschäftsführer des Jobcenters „Team.Arbeit.Hamburg“ aufgegeben hatte.

Thomas Bösenberg – dessen bekanntester „Klient“ in der Vergangenheit der Langzeit-Arbeitslose Arno Dübel („Bild“: „Deutschlands faulster Arbeitsloser“) war – erklärte zu seiner Berufung: „Die UN-Konvention über die Rechte behinderter Menschen hat einen Perspektivwechsel hin zur umfassenden und uneingeschränkten Teilhabe am gesellschaftlichen Leben jedes Einzelnen eingeleitet. Zur Umsetzung in Hamburg werde ich gern einen Beitrag leisten.“

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