Neuer Vertrag bis 2020: Paralympics weiter in Olympia-Städten

IOC-Chef: Behindertensport hat eine „fundamental wichtige Rolle in der olympischen Bewegung“.

IPC-Chef Philip Craven – hier bei den Paralympics 2008 in Peking – wurde mit der britischen Rollstuhlnationalmannschaft 1973 Weltmeister und errang zwei Jahre später die Bronzemedaille. Außerdem gewann er zweimal EM-Gold und einmal EM-Silber und siegte mit der Mannschaft 1970 bei den Commonwealth Games.

Die Paralympics werden auch in den nächsten Jahren in den jeweiligen Olympia-Städten veranstaltet. Darauf einigten sich das Internationale Olympische Komitee (IOC) und das Internationale Paralympische Komitee (IPC) heute in London. Die Präsidenten der beiden Dachorganisationen, Jacques Rogge und Sir Philip Craven, unterzeichneten einen neuen Vertrag bis einschließlich 2020.

Die bisherige Kooperation umfasste alle Sommer- und Winterspiele bis Rio 2016, nun wurden auch Pyeongchang/Südkorea 2018 und Olympia 2020 in Istanbul, Madrid oder Tokio eingeschlossen. Rogge zeigte sich nach der Vertragsunterschrift „hocherfreut“. Der Behindertensport habe eine „fundamental wichtige Rolle in der olympischen Bewegung“. Craven, ein ehemaliger britischer Rollstuhlbasketballer und seit 2001 Chef des Internationalen Paralympischen Komitees, erklärte, ohne das IOC „wären die Paralympischen Spiele nicht zu dem überragenden Sportevent von heute geworden.“

Seit Seoul 1988 finden die Spiele der Behindertensportler alle zwei Jahre in derselben Stadt und auf denselben Anlagen statt wie die olympischen Wettbewerbe. Die diesjährigen Paralympics steigen zwischen dem 29. August und 9. September in London.

Text: dpa. – Foto: Wikipedia/Tksteven. GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Version 1.2 oder eine spätere Version.

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1 Kommentar

  • Lisa

    Ich find das wahnsinnig respektvoll, wirklich. Hut ab!

    26. Juli 2012 at 20:52

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