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Neumann: 500.000 Euro für NS-Euthanasie-Denkmal

Skulptur von Richard Serra in Berlin (Foto: KAWA)

Die Nationalsozialisten hatten zwischen 1939 und 1945 bis zu 300.000 behinderte, psychisch kranke und „sozial unerwünschte“ Menschen aus ganz Europa ermordet. Am 27. Januar 2012 veranstaltet der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen eine Gedenkveranstaltung mit Kranzniederlegung.

Kulturstaatsminister Bernd Neumann will einen Gedenkort für die Opfer der NS-Euthanasiemorde mit 500.000 Euro fördern. Man wolle am Ort der Täter ein würdevolles Gedenken möglich machen, sagte Neumann der Deutschen Presseagentur. Berlin werde einen Wettbewerb darüber ausschreiben, wie das Areal künstlerisch gestaltet werden könne.

Die Nationalsozialisten hatten zwischen 1939 und 1945 bis zu 300.000 behinderte, psychisch kranke und „sozial unerwünschte“ Menschen aus ganz Europa ermordet. In Berlin-Mitte erinnert unter anderem eine Skulptur von Richard Serra an die Opfer. Der Bundestag hatte gefordert, den lange vernachlässigten Gedenkort aufzuwerten.

Gedenkveranstaltung mit Kranzniederlegung für die Opfer der “Aktion T4”

Am 27. Januar 2012 veranstaltet der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen eine Gedenkveranstaltung mit Kranzniederlegung im Gedenken an die behinderten und psychisch erkrankten Opfer der „Aktion T4“.

Die Veranstaltung beginnt um 14.00 Uhr im Foyer der Berliner Philharmonie, Herbert-Von-Karajan-Straße 1 (Haupteingang). Der Einlass ist ab 13.30 Uhr. Die Kranzniederlegung an der Gedenkplatte in der Tiergartenstraße 4, 10785 Berlin ist für 15.00 Uhr vorgesehen.

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