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Nicht mal für Schwaben gibt es Inklusion zum Nulltarif

Baden-Württembergs Behindertenbeauftragter kritisiert die drastischen Streichungspläne bei Lehrern.

Baden-Württembergs Landesbehindertenbeauftragter Gerd Weimer (Pressefoto)

Baden-Württembergs Landesbehindertenbeauftragter Gerd Weimer (Pressefoto)

Der Behindertenbeauftragte der Landesregierung, Gerd Weimer, hat die Pläne zur Einsparung von 11.600 Lehrerstellen (ROLLINGPLANET berichtete) im Südwesten kritisiert. Die grün-rote Landesregierung verkenne damit, dass inklusive Schulen nicht zum Nulltarif zu haben seien, teilte er am Samstag in Stuttgart mit.

Das Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung sollte inzwischen selbstverständlich sein. Es sei unverständlich, dass der Bildungsanspruch für Kinder und Jugendliche „auf dem Altar der Schuldenbremse einseitig geopfert werden soll“, kritisierte Weimer.

Bereits vor zwei Wochen habe er Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne), Finanzminister Nils Schmid (SPD) und die Vorsitzenden der Regierungsfraktionen schriftlich daran erinnert, dass sie sich im Koalitionsvertrag zur Umsetzung der Inklusion bekannt haben.

(dpa)

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