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Nicht nur die Wohnung: Auch das Umfeld sollte barrierefrei sein

Tipps für alle Menschen, die später nicht zu Hause vergammeln und Gassi gehen wollen.

Rollator? Egal! Raus! (Foto: Klaus-Uwe Pacyna/pixelio.de)

Rollator? Egal! Raus! (Foto: Klaus-Uwe Pacyna/pixelio.de)

Viele Senioren müssen ihre Wohnung später altersgerecht umbauen. Stufen werden beseitigt, die Dusche bodengleich gemacht. Was viele Ältere dabei vergessen: „Auch das Umfeld, in dem ich wohne, ist wichtig“, sagt Ursula Kremer-Preiß vom Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA).

Wer viel mit Rollator oder Rollstuhl unterwegs ist, kann keine Straßenbeläge mit Kopfsteinpflaster gebrauchen. Auch eine schlechte Straßenbeleuchtung oder eine zu schnelle Ampelschaltung können hinderlich sein. Nicht auf alle diese Dinge haben Ältere Einfluss. Wird im Alter jedoch noch einmal eine neue Wohnung gesucht, lohnt es sich, auf diese Aspekte zu achten.

Wichtig ist, dass Senioren die täglichen Wege gut bewältigen können: Das sind zum Beispiel der Gang zur Bushaltestelle, zur Post, zum Supermarkt und zur Bank. „Viele trauen sich sonst nicht mehr raus“, erläutert Kremer-Preiß. Da helfen auch die ansonsten barrierefreien vier Wände nicht weiter.

(dpa/tmn)

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1 Kommentar

  • Bärbel

    Und wo sind jetzt die Tipps? Als ich meine neue Wohnung bezogen habe gab es 1 Bäcker, 1 Fleischer, 1 Drogerie, 1 Elektroladen, 1 Apotheke, 1 Post, 1 Discounter. Himmlisch!
    Und jetzt? 1 Discounter.

    27. November 2013 at 22:24

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