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Niedersachsen: Kultusministerin klagt über fehlendes Personal bei Umsetzung der Inklusion

Frauke Heiligenstadt will Ausbildung von Sonderpädagogen ausweiten.

Kultusministerin Frauke Heiligenstadt (Foto: Sebastian Kahnert/dpa)

Kultusministerin Frauke Heiligenstadt (Foto: Sebastian Kahnert/dpa)

Nicht fehlendes Geld, sondern fehlendes Personal ist das Hauptproblem, um an Niedersachsens Schulen die gemeinsame Unterrichtung von Schülern mit und ohne Behinderung stufenweise umzusetzen. Das sagte Niedersachsens Kultusministerin Frauke Heiligenstadt (SPD) in einem Interview mit dem Bremer Weser-Kurier.

Zur stufenweise Einführung der sogenannten Inklusion sagte die Ministerin: „Ich kann Stunden zuweisen, aber ich habe nicht genug sonderpädagogische Lehrkräfte.“ Die Verantwortung dafür schiebt die SPD-Politikerin auf die schwarz-gelbe Vorgängerregierung: „Hier wurde in der Vergangenheit zu wenig ausgebildet.“

Die rot-grüne Landesregierung wolle dies nachholen. „Wir stecken zusätzliches Geld in die Fort- und Weiterbildung der Lehrkräfte in den Stammkollegien. Die Aufwendungen dafür werden verdreifacht. Zusätzlich weiten wir die Ausbildung von Sonderpädagogen in Niedersachsen aus“ , sagte die Kultusministerin.

(PM)

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