Niedersachsen stellt Plan zur Weiterentwicklung der Inklusion vor

Damit es auch auf dem Land klappt: „Regionale Beratungs- und Unterstützungszentren Inklusive Schule“ geplant.

Gilt als manchmal rat- und planlos, hat jetzt aber einen Plan: Niedersachsens Kultusministerin Frauke Heiligenstadt (SPD) (Foto: dpa)

Gilt als manchmal rat- und planlos, hat jetzt aber einen Plan: Niedersachsens Kultusministerin Frauke Heiligenstadt (SPD) (Foto: dpa)

Wenn Schüler mit und ohne Behinderungen zusammen lernen, ist der Einsatz von Förderschullehrkräften ein wichtiger Aspekt. Denn gerade im ländlichen Raum müssen sich oft mehrere Schulen die Förderschullehrer teilen. Künftig sollen in Niedersachsen „Regionale Beratungs- und Unterstützungszentren Inklusive Schule“ entstehen, die den Schulen dabei helfen sollen, diese Pädagogen zielgerecht einzusetzen. Die Zentren sind Teil eines Konzepts zur Erweiterung der Inklusion, das Kultusministerin Frauke Heiligenstadt (SPD) heute vorstellen wird.

Im Schuljahr 2015/16 wurden landesweit 15.661 Schüler inklusiv unterrichtet. Aktuell umfasst das Prinzip der Inklusion die Jahrgänge eins bis acht. Die Landesregierung plant, für zusätzliche Lehrerstellen, Stellen für pädagogische Mitarbeiter und Weiterbildungskurse bis 2020 insgesamt rund 1,7 Milliarden Euro auszugeben.

(dpa/lni)

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