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Niedersachsens Landtag beschließt mehr Geld für Blinde

DBSV ist von dem nach wie vor geringen Betrag enttäuscht.

Hans-Werner Lange (Geschäftsführer des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Niedersachsen e.V.)(2.v.r.) kritisiert Höhe des Blindengeldes (Archivfoto: CDU Fraktion Niedersachsen)

Hans-Werner Lange (Geschäftsführer des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Niedersachsen e.V.)(2.v.r.) kritisiert Höhe des Blindengeldes (Archivfoto: CDU Fraktion Niedersachsen)

Das Landes-Blindengeld wird im kommenden April von derzeit 265 auf 300 Euro angehoben. Es wird unabhängig von Einkommen und Vermögen der Betroffenen gezahlt, damit Blinde für ihre erhöhten Ausgaben für die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben entschädigt werden. Auch die CDU-Fraktion stimmte am Dienstag dem Antrag von SPD und Grünen zu. Der CDU-Abgeordnete Norbert Böhlke kritisierte in der Debatte allerdings eine zu kurzfristige Information des zuständigen Fachausschusses.

„Wir begrüßen die Erhöhung als ersten Schritt zur Weiterentwicklung unseres Landesblindengeldes“, erklärt Hans-Werner Lange, Geschäftsführer des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Niedersachsen und Vizepräsident des DBSV. „Es ist allerdings enttäuschend, dass die Empfehlungen der Fachkommission Inklusion nicht umgesetzt wurden. Wir werden uns weiter dafür einsetzen, dass das Blindengeld in Niedersachsen die Höhe des Pflegegeldes der Pflegestufe II erreicht.“

(RP/dpa)

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