Noch eine Behinderung: Polyzystisches Ovarsyndrom

„Star Wars“-Star Daisy Ridley outet ihre Hormon-Erkrankung – und hat einen Rat für alle Frauen.

Daisy Jazz Isobel Ridley war eine den meisten unbekannte Darstellerin, ehe im Dezember 2015 „Star Wars: Das Erwachen der Macht“ in die Kinos kam.  (Foto: EPA/Andrew Cowie/dpa)

Daisy Jazz Isobel Ridley war eine den meisten unbekannte Darstellerin, ehe im Dezember 2015 „Star Wars: Das Erwachen der Macht“ in die Kinos kam. (Foto: EPA/Andrew Cowie/dpa)

Die britische Schauspielerin Daisy Ridley (24) leidet nach eigenen Angaben seit langem an einer hormonellen Störung. Das sogenannte Polyzystische Ovarsyndrom sei erst nach einer jahrelangen Ärzte-Odyssee diagnostiziert worden und wirke sich auch auf ihre Haut aus. „Ich hasse Make-up, aber ich möchte momentan nicht ohne das Haus verlassen“, schrieb sie in einem persönlichen Eintrag auf ihrer Instagram-Seite. Bei diesem Syndrom sind die Eierstöcke verändert. Es kann unter anderem zu einem unregelmäßigen Menstruationszyklus, Unfruchtbarkeit und Akne führen.

Mit Hilfe eines Hautarztes und einer Ernährungsumstellung (weniger Milch und Zucker) habe sich ihr Zustand aber verbessert. Ridley, die im vergangenen „Star Wars“-Abenteuer „Das Erwachen der Macht“ die taffe Schrottsammlerin Rey verkörperte, rät allen, die sich krank fühlen: „Geht zu einem Arzt, bezahlt für einen Spezialisten, testet eure Hormone, macht einen Allergietest, hört auf euren Körper und macht euch keine Sorge, dass ihr euch wie ein Hypochonder anhört.“

Auch US-Kollegin Lena Dunham (30), Star der Fernsehserie „Girls“, leidet an einer Endometriose. Sie musste sich im März einer Operation unterziehen, weil eine Eierstockzyste geplatzt war.

(dpa)

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