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Noch eine Behinderung: Zu viel Sport kann depressiv machen

Die Symptome sind jedoch anders als bei einer herkömmlichen Depression.

Depressiver Bär mit Fußball (Foto: Rike_pixelio.de)

Depressiver Bär mit Fußball (Foto: Rike_pixelio.de)

Regelmäßiger Sport kann Depressionen vorbeugen. Wer als Breitensportler aber übertrieben viel trainiert, kann diese schützende Wirkung zunichtemachen und erst recht an einer Depression erkranken. Darauf weist Valentin Z. Markser von der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) hin. Körper und Seele können die Belastung durch Leistung und Wettbewerb dann nicht mehr wegstecken.

Schlafstörungen, Kraftlosigkeit, Schmerzen

Anders als andere Betroffene leiden Sportler Markser zufolge aber seltener unter den typischen Anzeichen einer Depression wie Niedergeschlagenheit und Antriebslosigkeit. Bei ihnen träten eher Schlafstörungen, Kraftlosigkeit, unklare Schmerzzustände oder Probleme mit der Muskulatur auf. In jedem Fall sei es sinnvoll, den Verdacht auf eine Depression von einem im Sport erfahrenen Facharzt abklären zu lassen.

(dpa/tmn)


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