Noch einmal Paralympics und dann sterben?

Aufgeschnappt: Lernen von Behinderten +++ Die Last mit der Lust +++ Erotik von Tabus und Beklemmungen befreien +++ Russen-Doping trübt Vorfreude auf die Paralympics


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AUFGESCHNAPPT: Was aktuell sonst noch in der Welt passiert, worüber ROLLINGPLANET nicht selbst oder an dieser Stelle nur kurz berichtet


Noch einmal Paralympics und dann sterben?

Ein allerletztes mal noch die volle Dröhnung Paralympics und dann freiwillig aus dem Leben scheiden? Marieke Vervoort überlegt jedenfalls ernsthaft, nach ihrer Teilnahme an den Paralympics in Rio de Janeiro die in Belgien erlaubte aktive Sterbehilfe in Anspruch zu nehmen. Ihre Krankheit werde immer schlimmer und ihr Körper mache es ihr immer schwerer, zu trainieren, so die belgische Spitzensportlerin. Mit ihrer Karriere gebe sie auch ihren einzigen Grund auf, am Leben zu bleiben. Deutschlandfunk

Lernen von Behinderten

Der 52-jährige Horst-Alexander Finke gibt Hochschulseminare und Weiterbildungen zum Thema Inklusion. Er ist einer der besonders begabten Behinderten, die in Kiel jetzt angehende Lehrer und Sozialarbeiter ausbilden. So sollen die Studenten lernen, später Inklusion besser zu managen. Süddeutsche Zeitung

Behinderte: Die Last mit der Lust

Seit eineinhalb Jahren fährt Edith Arnold regelmäßig nach Köln zu Michael. Als Sexualbegleiterin hilft sie Menschen mit körperlicher oder geistiger Behinderung, etwas auszuleben, das die Gesellschaft ihnen nicht zugestehen will: Lust. bento

Sexualbegleiter: Erotik von Tabus und Beklemmungen befreien

Als Sexualbegleiter trifft Gerald Kummer behinderte Menschen, um sie „Sinnlichkeit erleben zu lassen“ und Erotik von Tabus und Beklemmungen zu befreien. Wie genau sein Alltag aussieht, erzählt der 49-Jährige im Interview. Die Presse.com

Russen-Doping trübt Vorfreude auf die Paralympics

Bei den 148 deutschen Athleten steigt nach ihrer Nominierung die Vorfreude auf die Paralympics in Rio de Janeiro. Doch der Dopingskandal um einen möglichen Komplett-Ausschluss Russlands hält auch den Behindertensport in Atem. Berliner Morgenpost

Wenn Randgruppen nicht mehr am Rand stehen

Niemand hindert die Werber daran, trotz der Kritik weiterhin so zu werben, behinderte Menschen nicht zu beachten oder sich über sie lustig zu machen, sie also weiterhin als Randgruppe zu behandeln. Aber eine Sache hat sich geändert: Auch in den ehemaligen Randgruppen gibt es immer mehr gebildete, politisch denkende, sprachgewandte und kommunikationsstarke Menschen. Man muss damit rechnen, dass sie sich zu Wort melden. Das ist ein Gewinn für die Debattenkultur, keine Gefahr! Die Zeit

Depressionen: Das sind die größten Irrtümer

Jährlich erkranken in Deutschland bis zu zehn Prozent der Menschen an Depressionen. Über die Krankheit kursieren viele Gerüchte: Immer mehr Menschen werden depressiv. Antidepressiva verändern die Persönlichkeit und machen abhängig. Was an den Vorurteilen dran ist. WirtschaftWoche

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