Nordrhein-Westfalen plant Inklusionsstärkungsgesetz

Sozialminister Guntram Schneider (SPD) verspricht, Rechte von Behinderten zu stärken.

Guntram Schneider, Minister für Arbeit und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen (Pressefoto)

Guntram Schneider, Minister für Arbeit und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen (Pressefoto)

Inklusionsstärkungsgesetz? Klingt für ROLLINGPLANET fast wie ein Energy Drink. Dann hoffen wir mal auf eine richtige Erfrischung in Nordrhein-Westfalen:

Die Landesregierung will mit einem Inklusionsstärkungsgesetz Menschen mit Behinderungen ein selbstbestimmtes Leben erleichtern. Ziel sei ihre volle und gleichberechtigte Teilhabe in allen Lebensbereichen, sagte Sozialminister Guntram Schneider (SPD) am Mittwoch. Der vom Kabinett am Dienstag verabschiedete Gesetzentwurf sieht unter anderem vor, dass hörbeeinträchtigte Eltern bei Elternsprechtagen und Elternabenden in Schulen und Kindergärten durch Gebärdensprachdolmetscher unterstützt werden.

Blinde und Sehbehinderte sollen einen Rechtsanspruch auf Wahlschablonen erhalten, mit deren Hilfe sie ihr Stimme unabhängig von fremder Hilfe abgeben können. Zudem soll das Gesetz das selbstständige Wohnen von Menschen mit Behinderungen außerhalb von Heimen unterstützen. Der Gesetzentwurf wird jetzt in den Landtag eingebracht.

(RP/dpa/lnw)

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