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Nordrhein-Westfalen: Wenn der Behindertenmann zweimal klingt…

…dann ist wohl die Post da: 1000 Beschäftigte aus Werkstätten für Menschen mit Behinderung (WfbM) sollen Bote oder Hausmeisterhelfer werden.

NRW bieten Behinderten Botenjobs (Foto: Alexandra Bucurescu_pixelio.de)

Nach dem Willen der Landesregierung sollen mehr Behinderte in Behörden oder Unternehmen statt in Werkstätten arbeiten. 1.000 Beschäftigte aus Behindertenwerkstätten sollen bis Ende 2014 eine Stelle beispielsweise als Hausmeisterhelfer oder Bote erhalten, wie das Arbeitsministerium in Düsseldorf ankündigte. „Damit wollen wir schwerbehinderten Menschen den Zugang zur regulären Arbeitswelt ermöglichen“, sagte Arbeitsminister Guntram Schneider (SPD).

Das Modellprojekt wird den Angaben zufolge vom Land mit 1,85 Millionen Euro gefördert. Auch die Landschaftsverbände Rheinland und Westfalen-Lippe sind eingebunden. In NRW gibt es derzeit 62.500 Plätze für Menschen mit schweren Behinderungen in Werkstätten und 2.600 sogenannte Außenarbeitsplätze für Hausmeisterdienste oder in Druckereien.

(dapd/dpa)

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