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Nordseekrabbe mit Sprechcomputer

Eine Familienreise als logistischer Kraftakt: Wer mit einem körperbehinderten Kind verreist, braucht jede Menge Zusatzgepäck. Für die Mühen entschädigt das sichtbare Urlaubsglück des Nachwuchses – solange es nicht zu einem medizinischen Notfall kommt.

Reporterin Kerstin Walker schildert in Spiegel Online, wie Familienurlaub funktioniert:

Viele Eltern fahren samt Nachwuchs in die entlegensten Länder, als hätten sie nie etwas anderes getan. Andere empfinden es als ungewohnt, mit einem kleinen Kind zu reisen. Eine echte Herausforderung ist es jedoch, mit einem behinderten Kind unterwegs zu sein. Eltern wie die Paulsen-Whymans müssen dabei zu einer patenten Mischung aus Logistikexperte und Organisationstalent mutieren – die wichtigsten Betreuer ihrer Kinder sind sie ohnehin.

Vor hohe Anforderungen gestellt sieht sich auch ein Veranstalter, der betreute Gruppenreisen für Kinder mit einer Behinderung anbietet. Das mag der Grund sein, warum es in Deutschland bloß einen einzigen gibt. Beim nordrhein-westfälischen Reiseanbieter YAT Reisen buchen Familien, die ihrem behinderten Kind zutrauen, dass es auch einmal ohne sie reisen kann. Viele Eltern brauchen einfach mal eine Auszeit für sich.

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