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Nun kommen Priester in die Hölle, falls sie Behinderte befummeln

Bischöfe verschärfen Leitlinien gegen sexuellen Missbrauch.

(Foto: brit berlin/pixelio.de)

(Foto: brit berlin/pixelio.de)

Die katholische Kirche in Deutschland hat die Regeln für die Rückkehr straffällig gewordener Priester in den seelsorgerischen Dienst verschärft. Demnach wird eine Rückkehr künftig völlig ausgeschlossen, wenn dieser Dienst eine Gefahr für Minderjährige oder erwachsene Schutzbefohlene darstellt oder ein „Ärgernis“ hervorruft.

Ob ein Ärgernis vorliegt, muss im Einzelfall geprüft werden. Das geht aus den überarbeiteten Leitlinien zum Umgang mit sexuellem Missbrauch hervor, die die Deutsche Bischofskonferenz am Montag in Bonn vorgelegt hat.

Die Bischöfe erweitern darin den besonders zu schützenden Personenkreis: Bisher bezogen sich die Vorschriften lediglich auf sexuellen Missbrauch Minderjähriger – jetzt werden auch die erwachsenen Schutzbefohlenen einbezogen. Diese seien wegen ihrer Lebenssituation ebenfalls stärker gefährdet, Opfer sexualisierter Gewalt zu werden.

Für alle, die es nicht wussten: Auch das weltliche Recht gilt

Gemeint sind Menschen, die in Einrichtungen der Behindertenhilfe, der Psychiatrie sowie der Kranken- und Altenpflege leben. Klargestellt wird, dass Kleriker, Ordensangehörige und andere Mitarbeiter im kirchlichen Dienst sowohl weltlichem als auch kirchlichem Recht unterliegen.

Außerdem verpflichtet die katholische Kirche die Träger von Einrichtungen und Diensten, die Prävention sexualisierter Gewalt zu Pflichtthemen in der Aus- und Weiterbildung zu machen. Vor der Einstellung müssen künftige Mitarbeiter einen entsprechenden Verhaltenskodex unterzeichnen.

(dpa)

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2 Kommentare

  • Köpper Heinz

    Besser wäre Sie an die Haie zu verfüttern

    16. September 2013 at 19:00
  • Sigrid Behm Unterer Todtsberg 15 97437 Hassfurt

    DIESE LEITLINIEN SIND EIN PURES ÄRGERNIS
    Wir Mütter haben unsere Kinder nicht geboren um diese von den zölibatären Sexualstraftätern ,denen die Kirche nicht bereit ist das Handwerk EIN für ALLEMAL zu legen,missbrauchen zu lassen.
    Die ständigen Nulltoleranz-Hirtenpredigten waren und sind pure Lügen.
    Auch mit 3-D-BRILLE und 3-D-LUPE hat sich in Punkto
    Konsequenter Nulltoleranz gegenüber Sexualverbrechern nichts getan.Nach wie vor nicht nicht einmal auf dem Leitlinienärgernispapier.
    Wer kann Länge Breite und Tiefe des Missbrauchs je ermessen?
    „Wissen Sie denn wie die Täter ticken“?,hat mich einmal eine Sexualberatungsstelle gefragt.
    Keiner weiß ob die Kinderschänder, Sexualverbrecher
    oder wie sie auch immer genannt werden in ihrem Leben
    wieder „übergriffig“ werden.
    Kein H.H.Kardinal,kein Experte,Keiner kann ein erneutes
    Verbrechen ausschließen.
    Missbrauchsopfer und ihre Angehörigen wissen um die äußerst leidvolle lebenslange Qual danach.
    Wie lange noch müssen wir dieses „Willkürgefasel“
    der H.H.Bischöfe ertragen.?,Wer jetzt nur wieder die eigenen Verbrechen vertuscht und den Sexualverbrechern
    weiterhin Heimat, Schutz und Halt bietet,ist für mich der allerübelste Verbrecher den ich mir nur vorstellen kann. .
    Wer schützt uns? und allem voran unsere Kinder und die die sich nicht wehren können wie z.B. die körperlich und seelisch Behinderten und die Gesellschaft vor den vorprogrammierten neuen Missbrauchsverbrechen und Ärgerissen der verschärften Leitlinien der röm.Kath.Kirchenniederlassungen in Deutschland?

    17. September 2013 at 14:10

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