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Ohne Popow, aber mit sieben Paralympics-Siegern nach London

Der Deutsche Behindertensportverband nominiert 23 Athleten für die Para-Leichtathletik-WM 2017 – einige prominente Namen fehlen.

In London dabei: Die Paralympicssieger Markus Rehm, David Behre, Felix Streng und Johannes Floors (Archivfoto Rio de Janeiro 2016: ARD)

In London dabei: Die Paralympicssieger Markus Rehm, David Behre, Felix Streng und Johannes Floors (Archivfoto Rio de Janeiro 2016: ARD)

Mit einem erfahrenen Team um sieben Paralympics-Sieger, aber ohne Top-Star Heinrich Popow und die beiden weiblichen Goldmedaillengewinner von Rio tritt der Deutsche Behindertensportverband (DBS) bei der Para-Leichtathletik-WM in London (14. bis 23. Juli) an. Beim Vorspiel auf die WM der Nichtbehinderten vom 5. bis 13. August ebenfalls im Olympiastadion von 2012 fehlt der zweimalige Paralympics-Champion Popow wegen einer bei der RTL-Show „Let’s Dance“ erlittenen Stumpf-Entzündung. Der 33-Jährige verschiebt deshalb extra sein geplantes Karriere-Ende auf die EM 2018 in Berlin. Insgesamt nominierte der DBS 23 Athleten.

Frauen-Team ohne Paralympics-Siegerinnen

Bei den Frauen kann der Verband gar keine Siegerin der Spiele von Rio ins Rennen schicken. Franziska Liebhardt (Kugel) beendete wie die insgesamt neunmalige Paralympics-Siegerin Marianne Buggenhagen nach den Spielen 2016 ihre Karriere. Vanessa Low (Weitsprung) wechselte zum australischen Verband, ist in London wegen eines Ermüdungsbruchs im Rücken aber ohnehin nicht am Start.

Dafür greifen bei den Männern die Rio-Champions Markus Rehm (Weitsprung und Staffel), Sebastian Dietz, Daniel Scheil, Niko Kappel (alle Kugel) sowie David Behre, Johannes Floors und Felix Streng (alle Staffel) nach weiteren Titeln und Medaillen. Kappel schraubte Anfang Juni den Weltrekord auf 13,78 m, Floors verbesserte mehrfach den Europarekord über 100 m, zuletzt auf 10,88 Sekunden.

(dpa)

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