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Oktoberfest: 6 Tipps für Besucher mit und ohne Behinderung

Am 21.9. startet die Wiesn in München. Traditionell steigen dabei auch die Hotelpreise stark an. Und was ist bei der Anreise zu beachten?

Oktoberferst in München (Foto: Rosemarie Doll/pixelio.de)

Oktoberferst in München (Foto: Rosemarie Doll/pixelio.de)

Bald heißt es auf der Theresienwiese in München wieder „O’zapft is!“. Vom 21. September bis zum 6. Oktober steigt das Oktoberfest 2013 mit 173 Schaustellern und 16 großen Bierzelten. Die Stadt München erwartet rund sechs Millionen Besucher. Die wichtigsten Tipps für Besucher:

1. Anreise

Nach München reisen Oktoberfestbesucher mit Bahn, Auto oder Flugzeug. Rund um die Theresienwiese gibt es jedoch keine Parkplätze – Autofahrer können sechs ausgeschilderte Park-and-ride-Plätze anfahren und steigen dort auf öffentliche Verkehrsmittel um. In Richtung Theresienwiese fahren 13 S- und U-Bahn-Linien (alle für Rollstuhlfahrer geeignet). Die Stadt München rät aber, den U-Bahnhof Theresienwiese selbst wegen Überlastung zu meiden. Stattdessen sollten Besucher auf umliegende Stationen ausweichen (Details: siehe Tipp 5).

2. Hotels

Die ersten Hotelanfragen für das Oktoberfest kommen nach Angaben des Kölner Hotelportals HRS immer schon im Januar. Im Durchschnitt kostet ein Hotelzimmer zum Oktoberfest in diesem Jahr 212,62 Euro – das sind 10 Euro mehr als 2012. Die teuerste Nacht wird die Nacht vom 28. auf den 29. September (Italienisches Wochenende) mit durchschnittlich 255 Euro. Die günstigste Nacht ist die letzte Nacht des Oktoberfestes (6. bis 7. Oktober) mit durchschnittlich nur 185 Euro.

Wer kein Hotel mehr findet, kann es im Wiesn-Camp probieren. In München-Riem stehen Zelte, Wohnwagen und Schlafcontainer. Ein Zelt für vier Personen kostet pro Nacht zwischen 60 und 70 Euro. Wohnwagen und Schlafcontainer kosten je nach Wochentag pro Nacht zwischen 144 und 150 Euro.

3. Bier und Zelte

Eine Maß kostet in diesem Jahr je nach Brauerei und Festzelt zwischen 9,40 Euro und 9,85 Euro. Im Vorjahr lag der Durchschnittspreis für eine Maß bei 9,32 Euro (Durchschnittspreis 2013: 9,63 Euro). Geöffnet haben die Zelte unter der Woche ab 10.00 Uhr, am Wochenende ab 9.00 Uhr. Sperrstunde beim Oktoberfest ist um 23.30 Uhr.

Reservierungsanfragen für einen Platz im Zelt nehmen nur die Wirte persönlich entgegen – schriftlich und mit einem Ausweichtermin. Buchen können Interessierte bis drei Wochen vor Festbeginn.

4. Spar- und Familientipps

Das Oktoberfest geht auch günstig. Montags bis freitags bieten die Mittagswiesn von 10.00 bis 15.00 Uhr vergünstigte Preise für Fahrgeschäfte und Zelte an. Nach Angaben der Stadt München sind die Essenspreise dann nicht höher als in den normalen Restaurants und Imbissen der Stadt. Außerdem stehen Familien jeden Dienstag bis 18.00 Uhr ermäßigte Preise zu. Die Broschüre „Wiesn Hits für Kids“ beinhaltet einen Plan für kindgerechte Aktivitäten. Besonders empfehlenswert ist das Familienplatzl: ein barrierefreier Biergarten in einer ruhigen Ecke der Wiesn.

5. Höhepunkte

Böllerschießen, Konzert der Festkapellen, Prosecco-Wiesn oder ökumenischer Gottesdienst – auf der Wiesn ist jeden Tag etwas los. Ein Muss für jeden Volksfest-Fan ist der Einzug der Festwirte und Brauereien am 21. September um 10.45 Uhr. Blumengeschmückte Kutschen und Musikkapellen ziehen eine Stunde lang durch München bis zur Theresienwiese. Im Anschluss daran ist traditionelles Anzapfen mit dem Oberbürgermeister. Einen Tag später zieht der traditionelle Trachten- und Schützenumzug mit 9000 Beteiligten quer durch die Stadt zum Oktoberfest.

6. Menschen mit Behinderung

Öffentliche Verkehrsmittel, Transport, Behindertenparkplätze, Behindertentoiletten, Rollstuhlverleih, Führungen – Menschen mit Behinderung finden spezielle Tipps auf dieser ROLLINGPLANET-Seite, die wir im vergangenen Jahr erstellt haben, die aber nach wie vor aktuell ist: Oktoberfest

(RP/Annabell Brockhues/dpa)

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