Oktoberfest: Verlassener Rollstuhl im Riesenrad gibt Rätsel auf

Simulant? Wunderheiler? Dieb? Nicht einmal ROLLINGPLANET weiß es!

Das Münchner Riesenrad gilt als ein Wahrzeichen der Wiesn. Die 32 Gondeln mit 192 Sitzplätzen ermöglichen aus 50 Meter einen Blick über das gesamte Oktoberfest-Gelände. (Foto: dpa)

Das Münchner Riesenrad gilt als ein Wahrzeichen der Wiesn. Die 32 Gondeln mit 192 Sitzplätzen ermöglichen aus 50 Meter einen Blick über das gesamte Oktoberfest-Gelände. (Foto: dpa)

Ein verlassener Rollstuhl im Riesenrad gibt auf dem Oktoberfest Rätsel auf. Der Rollstuhlfahrer sei am Sonntag mit dem Gefährt über eine eigens für Rolli-Fahrer eingerichtete Rampe in eine der Gondeln gefahren – und habe diese dann ohne Rollstuhl verlassen, berichteten die Riesenrad-Besitzer am Montag. Wie das möglich ist? „Das fragen wir uns alle“, sagte Juniorchef Sebastian Willenborg. Von „Wunderheilung“ wollten die Verantwortlichen nicht sprechen.

Allerdings lassen diverse, alljährlich im Wiesn-Fundbüro abgegebenen Gegenstände in diese Richtung denken. Krücken, viele Brillen, gelegentlich ein Glasauge und fast jedes Jahr ein Gebiss gehören zu den normalen Fundsachen – neben Säcken voller Jacken und Pullover, Hunderten Handys, Schlüsseln, Ausweisen – und Eheringen. Insgesamt werden jährlich rund 4000 Dinge im Fundbüro abgegeben.

Was sonst noch auf der Wiesn passierte? Ein kleiner Mordversuch. Vor dem Käfer-Zelt stach am Samstag ein Gast einen anderen (33) nieder. Das Opfer wurde lebensgefährlich verletzt, ist aber inzwischen außer Lebensgefahr. Auslöser soll eine Frau gewesen sein. Noch in der Nacht übernahm die Mordkommission die Ermittlungen. Wie schön, dass wir von ROLLINGPLANET uns das Leben noch nicht schön gesoffen haben, obwohl das Oktoberfest vor unserer Haustür ist.

(RP/dpa)

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