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Omar Sy ist ziemlich bester Darsteller

Umstrittene Entscheidung: Für seine Rolle als Driss in „Ziemlich beste Freunde“ hat der Franzose den César 2012 erhalten.

Omar Sy (Foto: IWN)

Der César ist Frankreichs wichtigster Filmpreis und wird in 22 Kategorien verliehen. Benannt wurde er nach dem französischen Bildhauer César Baldaccini, der die Preistrophäe entwarf. Samstag Abend fand die diesjährige Zeremonie statt, wie immer im Théâtre du Châtelet in Paris.

Omar Sy wurde für seine Rolle in „Ziemlich beste Freunde“ (Originaltitel: Les Intouchables) als bester Hauptdarsteller gewürdigt. Er spielte den Pfleger/Freund Driss (der im wirklichen Leben Abdel Sellou heißt). Sy ist der erste farbige Preisträger in der Geschichte des französischen Filmpreises.

Die Wahl war jedoch nicht ganz unumstritten, berichtet „Zeit Online“. Filmkritiker hatten erwartet, dass der Preis an Jean Dujardin (The Artist) oder Denis Podalydès (als Präsident Nicolas Sarkozy in „La Conquète“) geht. So wurde der César 2012 für Omar Sy auch als Konzessionsentscheidung für „Ziemlich beste Freunde“ verstanden. Der hatte in Frankreich zwar sensationelle 18,7 Millionen Zuschauer – wäre aber beim César trotz neun Nominierungen leer ausgegangen, hätte man nicht Omar Sy ausgezeichnet.


Zum Themenschwerpunkt Ziemlich beste Freunde


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