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Österreichs Rollstuhlbasketball unter Schock: Gelder veruntreut – keine Teilnahme an den Paralympics 2012?

Mehmet Hayirli (r.), der seit 2008 in der deutschen Bundesliga spielt, ist eine der Stützen der österreichischen Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaft


Der Behindertensportverband in Österreich wird von einem Skandal erschüttert: Nachdem der Finanzreferent 1,08 Millionen Euro veruntreut haben soll, fürchten die Sportler um ihre Teilnahme an den Paralympics in London.

Ausgerechnet der Finanzreferent hat vermutlich den Verband um eine Million Euro betrogen. Er soll sich privat mit Börsengeschäften verspekuliert haben. Der selbst oberhalb beider Knie amputierte Mitarbeiter war beim Österreichischen Behindertensportverband zugleich Finanzreferent und Buchhalter. In dieser Funktion hatte er Zugang und Kontrolle über die sechs Konten der Organisation.

Während die Staatsanwaltschaft ermittelt, klafft in der Finanzierung für die Paralympics 2012 in London ein riesiges Loch. Der entwendete Betrag entspricht „mehr als die Hälfte unseres Jahresbudgets“, teilte der Verband mit.

Die Rollstuhlbasketballer sind nun die ersten, die Alarm schlagen und um ihre Teilnahme an den Paralympics 2012 fürchten. Sie suchen nun dringend nach Sponsoren, die das entstandene Finanzloch stopfen können.

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