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Ostersüßkram: Was sollten Menschen mit Diabetes beachten?

Für die einen (Typ-2) kommt es auf die Kalorienzahl an, für die anderen (Typ 1) auf die Kohlenhydrate in BE.

(Foto: gänseblümchen/pixelio.de)

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Menschen mit Diabetes Typ 2 müssen an Ostern nicht gänzlich aufs Naschen verzichten. Sie sollten Süßigkeiten aber nur in kleinen Mengen und am besten nach einer ausgewogenen Mahlzeit wie Mittag- oder Abendessen verspeisen. Das rät die Organisation diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe in Berlin. Wichtig sei, dass Typ-2-Diabetiker die Kalorienzahl der verzehrten Süßigkeiten im Blick behalten, da sie oft auch mit Übergewicht zu kämpfen haben.

Vorsicht bei Fondant-Eiern

Für einen Diabetiker mit Typ 1 kommt es auf die genaue Angabe zu den Kohlenhydraten in Broteinheiten (BE) an, weil sich daran bemisst, wie viel Insulin er sich spritzen muss. Pro 100 Gramm Ostersüßigkeit auf Schokoladen-, Nougat oder Marzipanbasis sind laut diabetesDE 3,5 bis 5 BE anzusetzen. Bei Fondant-Eiern (gemacht aus weicher, pastöser Zuckermasse) sollten Patienten besonders zurückhaltend sein: Sie enthalten zwar kaum Fett, aber dafür mehr als 80 Prozent Kohlenhydrate.

Hier gibt es eine Checkliste zum Downloaden: http://www.diabetesde.org/ostern (rechte Spalte, nachdem die Seite geöffnet ist)

(dpa)

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