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Ottobock gehört doch noch nicht die ganze Unterwelt

Italienischer Beinprothesenhersteller gewinnt Prozess gegen „deutschen Giganten“.

Das Roadrunnerfoot-Team (Pressefoto)

Das Roadrunnerfoot-Team (Pressefoto)

Das kleine italienische Unternehmen Roadrunnerfoot hat einen vierjährigen Rechtsstreit gewonnen. Es darf nun seine künstliche „untere Extremität“ (Marke: Roadwalking) wieder ausstellen und verkaufen, nachdem der „deutsche Gigant Ottobock“ (wie es in einer Presseerklärung der Südeuropäer heißt) versucht hatte, das entsprechende Patent für nichtig erklären zu lassen. Bei dem umstrittenen Produkt handelt es sich um eine Fußprothese, die das Konzept hat, „drei Stellen am Boden zu halten ähnlich wie beim menschlichen Abrollen“.

Roadrunnerfoot Engineering s.r.l. hat sich auf High-Tech-Prothesen aus Verbundmaterialien spezialisiert. Die Firma wurde 2007 in Mailand gegründet von Daniele Bonacini, der als Sportler bei den Paralympics 2004 in Athen teilnahm und Maschinenbauingenieur ist. Mit einem Seitenhieb auf Ottobock heißt es: „Unsere Mission lautet Hochleistungsprodukte zu moralisch vertretbaren Preisen.“

(PM)

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