Outfit für Olympia & Paralympics präsentiert: Cooler Chic für Rio

Magenheim, Reppe & Co. lüften Geheimnis: Bei der Eröffnungs- und Schlussfeier werden die deutschen Athleten schlicht elegant gekleidet einziehen.

Anna Hahner, Lisa Hahner, Gina Lückenkemper, Linda Stahl, Philipp Pflieger (alle Leichtathletik), Miriam Welte (Bahnrad), Melanie Leupolz (Fußball), Jan Philipp Rabente, Moritz Fürste (beide Hockey), Steffen Weinhold, Christian Dissinger, Rune Dahmke (Handball), Miryam Roper Yearwood (Judo), Britta Büthe, Karla Borger (beide Beachvolleyball), Petrisse Solja (Tischtennis) sowie Denise Schindler, Christiane Reppe (beide Radsport paralympisch), Sebastian Magenheim (Rollstuhlbasketball) und Edina Müller (Kanu paralympisch) haben gemeinsam mit professionellen Models rund um Topmodel Lena Gercke die Kollektionen von adidas und Sioux in einer spektakulären Fashion-Show bei der Messe Düsseldorf vorgestellt. (Foto: Bernd Thissen/dpa)

Anna Hahner, Lisa Hahner, Gina Lückenkemper, Linda Stahl, Philipp Pflieger (alle Leichtathletik), Miriam Welte (Bahnrad), Melanie Leupolz (Fußball), Jan Philipp Rabente, Moritz Fürste (beide Hockey), Steffen Weinhold, Christian Dissinger, Rune Dahmke (Handball), Miryam Roper Yearwood (Judo), Britta Büthe, Karla Borger (beide Beachvolleyball), Petrisse Solja (Tischtennis) sowie Denise Schindler, Christiane Reppe (beide Radsport paralympisch), Sebastian Magenheim (Rollstuhlbasketball) und Edina Müller (Kanu paralympisch) haben gemeinsam mit professionellen Models rund um Topmodel Lena Gercke die Kollektionen von adidas und Sioux in einer spektakulären Fashion-Show bei der Messe Düsseldorf vorgestellt. (Foto: Bernd Thissen/dpa)

Die paralympischen Sportler Edina Müller (Kanu) und Sebastian Magenheim (Rollstuhlbasketball)...(Foto: Bernd Thissen/dpa)

Die paralympischen Sportler Edina Müller (Kanu) und Sebastian Magenheim (Rollstuhlbasketball)…(Foto: Bernd Thissen/dpa)

Magenheim, Rollstuhlbasketballer des USC München, mit einem coolen Abgang...(Foto: Bernd Thissen/dpa)

Magenheim, Rollstuhlbasketballer des USC München, mit einem coolen Abgang…(Foto: Bernd Thissen/dpa)

Cooler Chic statt bunter Samba-Look: Die deutsche Olympia-Mannschaft wird bei der Eröffnungs- und Schlussfeier der XXXI. Sommerspiele in Rio de Janeiro kein Farbtupfer sein, dürfte mit dem modernen Outfit aber eine gute Figur machen. „Die Kleidung ist elegant und super angenehm. Man kann sich darin wohlfühlen“, sagte Hockey-Olympiasieger Philipp Rabente am Dienstag in Düsseldorf bei der Vorstellung der adidas-Kollektion für die Rio-Spiele und die Paralympics.

„Das hat sich wie ein Startschuss für Olympia angefühlt“, sagte der Essener nach einer rasanten, peppigen Modenschau. Er durfte stellvertretend für das deutsche Team beim Entwurf des Outfits, das mehr als 75 Teile umfasst, mitwirken.

Bei der Eröffnungsfeier am 5. August im Maracanã-Stadion werden die Athletinnen mit einem leichten, silberfarbenen Parka, einem weinroten T-Shirt sowie einem grauen Rock mit Leggings drunter einziehen. Dezent bunt sind nur die Lackschuhe von Sioux mit Schnürsenkeln und Sohlen in den deutschen Farben Schwarz, Rot und Gold. Die Sportler tragen statt Parka zur grauen Hose eine schwarze Jacke. „Die Kleidung ist schlicht, nicht so grell“, sagte Sprint-Talent Gina Lückenkemper. „Echt cool“, befand auch Handball-Nationalspieler Steffen Weinhold.

Schuhe in den deutschen Farben Schwarz, Rot und Gold. (Foto: Bernd Thissen/dpa)

Schuhe in den deutschen Farben Schwarz, Rot und Gold. (Foto: Bernd Thissen/dpa)

„Ich bin unglaublich stolz“

„Es ist eine funktionale Kleidung zum Wohlfühlen. Wenn damit hunderte deutsche Athleten einmarschieren werden, wird das ein tolles Bild geben“, urteilte Chef de Mission Michael Vesper. Bei der Auswahl der Kleidung arbeiteten adidas und Sioux eng mit dem DOSB und AthletInnen der Olympiamannschaft und der Paralympischen Mannschaft zusammen, so auch mit den Behindertensportlern Miriam Welte, Jan Philipp Rabente und Denise Schindler. „Ich bin unglaublich stolz, dass ich den Prozess begleiten durfte und meine Ideen und Vorstellungen einbringen konnte. Es hat sehr viel Spaß gemacht“, sagte Miriam Welte.

Auch die paralympische Sopur-Radsportlerin Christiane Reppe zeigte Model-Qualitäten. (Foto: Bernd Thissen/dpa)

Auch die paralympische Sopur-Radsportlerin Christiane Reppe zeigte Model-Qualitäten. (Foto: Bernd Thissen/dpa)

Bei den Paralympics vom 7. bis 18. September werden rund 150 behinderte deutsche Sportler vertreten sein. „Wir fahren mit guten Hoffnungen“, sagte Friedrich Julius Beucher, Präsident des Deutschen Behindertensport Verbandes (DBS). „Die bisherigen Leistungen der Athleten lassen darauf schließen, dass wir unsere Topstellung in der paralympischen Welt unterstreichen oder ausbauen können.“

Über das Outfit sagte er: „Die identische Kleidung von Olympiamannschaft und Paralympischer Mannschaft steht gleichbedeutend für Sporttreiben auf Augenhöhe. Für mich ist es ein symbolhaftes, sichtbares Zeichen für Inklusion im Sport – in Anfängen umgesetzt bereits zu Zeiten, in denen von Inklusion in der Öffentlichkeit noch gar keine Rede war. Denn bereits seit 20 Jahren tragen unsere Athletinnen und Athleten die gleiche Kleidung wie die olympischen Sportler – zunächst nur teilweise, inzwischen durchgängig das komplette Paket. Das unterstreicht, dass sich unsere Deutsche Paralympische Mannschaft nicht nur mit ihren Top-Leistungen seit Jahren sehen lassen kann.“

(RP/DBS/dpa)

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